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WTA 125-Turniere dominieren kommende Turnierwoche

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Noma Noha Akugue

Die 2013 von der WTA ins Leben gerufene Challengerserie, die zwischenzeitlich unter der Bezeichnung WTA 125 firmiert, ist mittlerweile zu einem essentiellen Bestandteil der Tour herangereift und erfreut sich auch bei den Spielerinnen großer Beliebtheit. Insbesondere in der zweiten Woche von Grand Slam-Turnieren, wenn parallel keine höher angesiedelten WTA-Turniere angesetzt sind, sind WTA 125-Turniere das richtige Konzept, um beispielsweise auch Spielerinnen, die dort früh ausgeschieden sind, die Möglichkeit zu geben, um auf Punktejagd zu gehen.

Gut, so manche deutsche Spielerin, die in der kommenden Woche bei einem der drei anstehenden WTA 125-Turnieren an den Start geht, kennt Grand Slam-Hauptfelder bislang nur vom Hörensagen, doch grundsätzlich ist es gerade für Spielerinnen der Regionen außerhalb der Top 200 eine gute Gelegenheit, um wenigstens einen Hauch WTA-Luft zu schnuppern. Die Chance hierzu bietet sich nächste Woche sowohl in Montreux als auch in Antalya und in Barranquilla.

In Kolumbien geht - wie soll es auch anders sein - Tatjana Maria an den Start. Vorausgesetzt, sie und ihre Partnerin Zeynep Sönmez sind bis zum Start der Qualifikation nicht mehr in der Doppelkonkurrenz in Flushing Meadows vertreten, wird die 39-Jährige wieder einmal bei einem ihrer bevorzugten Turniere, das sie zudem bereits einmal für sich entscheiden konnte, dabei sein. 2023 war sie in Barranquilla mit einem Sieg im Finale gegen die Französin Fiona Ferro erfolgreich.

Beim Turnier in Antalya werden die deutschen Farben von Eva Bennemann vertreten. Die 18-jährige Nachwuchshoffnung aus Dortmund hat vor kurzem erstmals die Top 300 in der Weltrangliste geknackt und darf sich im kommenden Jahr berechtigte Hoffnungen auf einen Start in der Qualifikation bei einem Grand Slam-Turnier machen. Ein erfolgreiches Abschneiden in der kommenden Woche wäre hierbei ohne Frage hilfreich, auch wenn ihre Resultate seit ihrem Halbfinaleinzug in Hechingen etwas durchwachsen sind.

Der Großteil der deutschen Spielerinnen, die in der kommenden Woche auf WTA 125-Tour sind, trifft sich im schweizerischen Montreux zu den Montreux Nestlé Open. Insgesamt fünf deutsche Spielerinnen gehen hier auf Titeljagd, wobei mit Mina Hodzic und Julia Stusek zwei von ihnen nach aktuellem Stand zunächst den Gang über die Qualifkation nehmen müssten. Erfahrungsgemäß kommt es jedoch gerade bei den Turnieren dieser Kategorie zu einer Reihe von kurzfristigen Absagen, so dass es nicht verwunderlich wäre, wenn auch diese beiden am Ende direkt im Hauptfeld stünden.

Ihren Startplatz dort sicher haben bereits Noma Noha Akugue, Mona Barthel und Tessa Brockmann. Während Turniere dieser Kategorie für Noha Akugue und Barthel momentan zum Turnieralltag gehören, hatte Brockmann bislang recht selten die Gelegenheit, an solch einem Turnier teilzunehmen. 2024 erhielt sie die Chance beim kurzfristig einberufenen Turnier am Hamburger Rothenbaum, im vergangenen Jahr hatte sie ebenfalls nur einen Auftritt im Oktober auf Mallorca. Nach Oeiras im April, als sie bei zwei aufeinanderfolgenden WTA 125-Turnieren antreten konnte, wird Montreux nun der zweite Ort in diesem Jahr sein, an dem die 20-Jährige auf Challengerlevel auf Punktejagd geht.

Die Qualifikation in Montreux beginnt bereits am Sonntag und umfasst insgesamt 16 Spielerinnen, die in zwei Runden vier Plätze für das Hauptfeld ausspielen. In Antalya werden ebenfalls 16 Spielerinnen in der ersten Qualifikationsrunde antreten, während in Barranquilla die Qualifikation lediglich aus acht Teilnehmerinnen besteht, die jeweils nur einen Sieg benötigen, um ins Hauptfeld einzuziehen.


Turnier: WTA Montreux 2026

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