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Werner verteilt Höchststrafe in Sharm el Sheikh

Das am zweithöchsten dotierte Turnier in dieser Woche findet im ägyptischen Sharm el Sheikh statt. Dort gibt es zwar nur maximal 35 Weltranglistenpunkte zu gewinnen, dennoch bietet dieses Turnier neben dem WTA 125-Turnier in Limoges die letzte Gelegenheit, um noch Punkte im Hinblick auf die Qualifikation der Australian Open zu sammeln. Diese Chance wollte sich natürlich auch Caroline Werner nicht nehmen lassen und setzte bei ihrem ersten Auftritt gleich mal ein Ausrufezeichen.

Die 29-Jährige ist in Sharm el Sheikh hinter der Kroatin Tara Würth an Nummer zwei gesetzt und neben Anja Wildgruber die einzige deutsche Teilnehmerin. Die sechs Jahre jüngere Wildgruber ist hier mit einer Wildcard für das Hauptfeld bedacht worden und trifft in der ersten Runde auf Bulgarin Rositsa Dencheva.

Diese Hürde hat Caroline Werner heute mit Bravour übersprungen. In ihrer Auftaktpartie gegen die italienische Qualifikantin Giuliana Bestetti ließ die aktuelle Nummer 255 der Welt nichts anbrennen und leitete bereits nach 46 Minuten Spielzeit den Feierabend ein. Für ihre Gegnerin war dies hingegen ein gebrauchter Tag. Mit 0:6 und 0:6 ging die Italienerin förmlich unter. Sieben Punktgewinne im ersten und elf weitere im zweiten waren die Ausbeute der Qualifikantin, die sich diese Partie sicher anders vorgestellt hatte.

Für die Deutsche geht es morgen im Achtelfinale weiter um die Chance, sich doch noch einen Platz in der Qualifikation von Melbourne zu sichern. Ihre nächste Gegnerin am Donnerstag ist die mit einer Wildcard im Hauptfeld angetretene Polina Kuharenko, die sich in der ersten Runde ebenfalls gegen eine Qualifikantin hatte durchsetzen können. Um doch noch im Januar einen Flug nach Australien buchen zu können, müsste Werner wohl das Turnier gewinnen. Dann würde sie mit 324 Punkten einen Platz zwischen 220 und 230 einnehmen. Im Vorjahr hatte sich die Japanerin Kyoka Okamura auf Platz 225 das letzte Ticket gesichert.

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