Direkt zum Inhalt

Werner in Sharm el Sheikh weiter in der Erfolgsspur

Caroline Werner darf weiterhin auf eine Teilnahme an der Qualifikation bei den Australian Open im kommenden Jahr hoffen. Einen Tag nach ihrem beeindruckenden 6:0 und 6:0-Sieg über die italienische Qualifikantin Giuliana Bestetti legte die 29-Jährige beim W35-Turnier in Sharm el Sheikh einen weiteren Erfolg nach. Diesmal jedoch hatte Werner alle Hände voll zu tun, um am Ende den Platz als Siegerin zu verlassen. Gegen die 17-jährige Nachwuchsspielerin Polina Kuharenko lautete das Ergebnis am Ende 6:3, 2:6 und 6:4.

Zwei Stunden und 19 Minuten Schwerstarbeit musste die 29-Jährige verrichten, ehe ihr Einzug ins Viertelfinale feststand. Dabei begann das Match aus deutscher Sicht schon äußerst ungünstig mit einem Break zugunsten der Gegnerin. Glücklicherweise konnte Werner ihren Fauxpas postwendend wieder bereinigen und dank eines weiteren Breaks zu ihren Gunsten zum zwischenzeitlichen 4:2 den Satz unter Kontrolle bringen. Dieser ging letztlich mit 6:3 an die Deutsche.

Im zweiten Durchgang häuften sich die Schwierigkeiten bei Werner mit eigenem Aufschlag. Lediglich ein einziges Aufschagsspiel konnte sie mit Mühe und Not ins Ziel bringen, ansonsten übernahm Kuharenko die Initiative und holte sich verdient mit 6:2 den Satzausgleich, bezeichnend mit einem Break zu null.

Der dritte Satz verlief lange Zeit ausgeglichen. Werner erspielte sich zwar direkt zu Beginn mehrere Breakchancen, Kuharenko hielt jedoch dagegen und gewann am Ende doch ihr Aufschlagsspiel zum 1:0. Wenig später jedoch ließ sich die 29-Jährige nicht zweimal bitten. Mit einem Break zu null sicherte sie sich die 3:2-Führung. Doch von Vorentscheidung konnte noch keine Rede sein. Im darauffolgenden umkämpften Aufschlagsspiel der Deutschen ließ sie spät eine Breakchance zu, die ihre Gegnerin dankend annahm und zum 3:3 ausglich.

Werner aber ließ sich von diesem erneuten Rückschlag nicht entmutigen. Mit der Aussicht auf eine erstmalige Teilnahme an der Qualifikation bei einem Grand Slam-Turnier erkämpfte sie sich zum zweiten Mal in diesem dritten Satz ein Break und ging ein weiteres Mal in Führung. Im restlichen Verlauf der Partie blieb sie bei eigenem Aufschlag stabil und brachte diese Führung am Ende mit ihrem ersten verwandelten Matchball mit 6:4 ins Ziel.

Im Viertelfinale am Freitag trifft die an Nummer zwei gesetzte Werner nun auf die ungesetzte Französin Yara Bartashevich. Auch ihre größte Konkurrentin auf den Titel, die Kroatin Tara Würth, ist weiterhin im Rennen. Sie spielt im Viertelfinale gegen die britische Qualifikantin Katy Dunne.

Beitrag teilen