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Vogt in dieser Woche in Lima nicht zu stoppen

Marie Vogt zeigt sich während ihres dreiwöchigen Aufenthalts in Perus Hauptstadt Lima weiter in bestechender Verfassung. Eine Woche nach ihrer Finalniederlage gegen die Argentinierin Victoria Bosio greift die 20-Jährige bei der zweiten Auflage dieses W15-Turniers erneut nach ihrem ersten Titel auf der Profitour. In ihrer heutigen Halbfinalpartie gegen die an Nummer drei gesetzte Chilenin Fernanda Labrana konnte sich die Spielerin des TC Blau-Weiß Vaihingen-Rohr in drei Sätzen mit 6:1, 2:6 und 6:3 durchsetzen.

Zwei Stunden und 40 Minuten beackerten sich Vogt und Labrana, ehe die Deutsche mit ihrem ersten Matchball ihren zweiten Finaleinzug im zweiten Turnier in Folge perfekt machen konnte. Somit ist ihr ein weiterer Schritt in Richtung eines versöhnlichen Abschlusses einer über weite Strecken durchwachsenen Saison gelungen. Dabei hätte sie gegen einen Titelgewinn am Jahresende sicherlich nichts einzuwenden, auch wenn sie dafür noch eine weitere Chance in der kommenden Woche hätte, sollte es morgen erneut nichts mit dem ersehnten Turniersieg werden.

Denn da geht es in Lima für die 20-Jährige in die dritte und letzte Runde ihrer Südamerikareise, die sich für sie aus Punktesicht bereits heute schon mit den beiden Finaleinzügen gelohnt hat. Für die Urbacherin bietet sich sogar noch die Gelegenheit, sich mit einem neuen "career high" in der Weihnachtswoche selbst zu beschenken. 98 Punkte hat sie am Montag in einer Woche in jedem Fall schon sicher und somit die Punktzahl ihrer Landsfrau Gina Dittmann egalisiert, die damit kommende Woche Platz 519 einnehmen wird. Dies ist auch gleichzeitig die höchste Platzierung, die Vogt in ihrer Karriere bislang inne hatte.

Bis es allerdings soweit ist, steht für sie zuvor am Sonntag noch das nächste Finale in Lima an. Ihre morgige Gegnerin wird aktuell noch ermittelt, es wird jedoch in jedem Falle eine Spielerin aus den Top vier der Setzliste werden. Im zweiten Halbfinale stehen sich zur Zeit die an Nummer zwei gesetzte Peruanerin Lucciana Perez Alarcon und die an Nummer vier gesetzte Italienerin Martina Colmegna gegenüber.

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