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Ungewollte Serie von Siegemund und Haddad Maia hält an

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Laura Siegemund

Die Neuauflage des 2023 einmalig angetretenen Gespanns mit Laura Siegemund und der Brasilianerin Beatriz Haddad Maia erweist sich bislang als äußerst erfolgreich. Bei ihren bisherigen drei gemeinsamen Auftritten zeigten sie regelmäßig überzeugende Leistungen und scheiterten am Ende immer gegen eines der Topteams, die im Gegensatz zu ihnen noch Chancen auf eine Teilnahme an den WTA Finals besitzen. Daher muss Siegemund in diesem Jahr auf eine mögliche Titelverteidigung verzichten.

Bei ihrem allerersten gemeinsamen Auftritt 2023 in Indian Wells überraschte das deutsch-brasilianische Duo mit dem unerwarteten Finaleinzug. Auf dem Weg dorthin gelang ihnen unter anderem ein Erfolg über die Ukrainerin Lyudmyla Kichenok und die Lettin Jelena Ostapenko. Am Ende erwiesen sich im Endspiel lediglich die beiden Tschechinnen Katerina Siniakova und Barbora Krejcikova als zu stark und verwehrten Siegemund und Haddad Maia den perfekten Auftakt ihrer Partnerschaft.

Kichenok und Ostapenko waren es auch, gegen die sie eineinhalb Jahre später bei ihrem zweiten gemeinsamen Turnier, den US Open 2024, ihre zweite Niederlage als Team kassieren sollten. Ärgerlicherweise trafen sie bereits im Achtelfinale auf das ukrainisch-lettische Team, so dass ihnen der Sprung unter die letzten acht bei ihrem ersten gemeinsamen Grand Slam-Auftritt verwehrt wurde.

Ihre Ambitionen auf eine erfolgreiche Saison 2025 unterstrichen die beiden auch wenig später bei den China Open in Peking. Nach einem fulminanten Auftaktsieg über das an Nummer drei gesetzte US-amerikanische Team um Caroline Dolehide und Desirae Krawczyk kämpften sich beide bis ins Viertelfinale durch, ehe sie dort äußerst knapp an den beiden Doppel-Olympiasiegerinnen Sara Errani und Jasmine Paolini scheiterten.

Trotz dreier titelloser Auftritte bleibt bislang festzuhalten, dass die Kombination Laura Siegemund / Beatriz Haddad Maia bewiesen hat, zu was sie in der Lage wäre, wenn beide, wie es 2025 hoffentlich auch der Fall sein wird, regelmäßig bei allen großen Doppelturnieren gemeinsam am Start wären. Ihre bisherigen Niederlagen kassierten sie allesamt gegen hoch dekorierte Teams. Krejcikova und Siniakova haben faktisch alles gewonnen, was es im Doppel zu gewinnen gibt, Kichenok und Ostapenko sind die amtierenden US Open-Champions und die beiden Italienerinnen sind bekanntlicherweise Goldmedaillengewinnerinnen in Paris geworden.

Beim Turnier in Wuhan geht es für das deutsch-brasilianische Team in der ersten Runde mit Leylah Fernandez und Aldila Sutjiadi gleich wieder gegen ein namhaftes Team in einer Partie, dessen Ausgang völlig offen ist. Für die Kanadierin und die Indonesierin muss sich dieses Match dennoch wie ein Endspiel anfühlen. Denn auch für sie gilt: wer Siegemund und Haddad Maia schlägt, gewinnt am Ende auch das Turnier. Und wenn nicht, reißt endlich eine Serie, auf die die beiden ohnehin kaum stolz sein werden. Schließlich wollen sie die Titel lieber selbst einfahren.


Turnier: WTA Peking 2024

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