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Turnier in Altenkirchen startet übernächstes Wochenende

Die neue Saison mit den Profiturnieren auf deutschem Boden steht in den Startlöchern. Nur noch zehn Tage, dann starten in Altenkirchen die REWE Petz Ladies Open, ein Turnier der Kategorie W75, das zum zweiten Mal in Folge unter diesem Namen firmiert. Auch die Meldeliste für das erste deutsche Turnier des Jahres ist mittlerweile erschienen. Und diese kann sich nicht nur aus deutscher Sicht sehen lassen. Aktuell liegt der Schnitt für das Hauptfeld bei Platz 353, wer momentan darunter liegt, muss entweder in die Qualifikation oder auf eine Wildcard hoffen.

Aus deutscher Sicht bedeutet dies: Noma Noha Akugue, Tessa Brockmann und Nastasja Schunk haben ihren Startplatz im Hauptfeld sicher, zudem befinden sich in der Liste der Qualifikantinnen aktuell vier weitere deutsche Spielerinnen. Zu bedenken ist jedoch, dass die Qualifikation in Altenkirchen seit dem vergangenen Jahr mit einem 24er-Feld ausgetragen wird. Damit sinken nicht nur die Chancen der Deutschen auf eine Teilnahme, dies sorgt zudem dafür, dass die acht topgesetzten Damen nur einen Sieg benötigen, um sich drei Weltranglistenpunkte zu sichern und ins Hauptfeld einzuziehen.

In der Qualifikation gehen nach aktuellem Stand Eva Bennemann, Mina Hodzic, Marie Vogt und Josy Daems an den Start. Da es bis zum Turnierstart noch zu einigen Absagen kommen dürfte, sollte zumindest die an Position fünf stehende Bennemann ihren Platz im Hauptfeld auch ohne Wildcards sicher haben. Ebenso dürfte die auf Position eins hinter den Qualifikantinnen stehende Valentina Steiner genauso in Altenkirchen starten wie Mariella Thamm auf Position sieben.

Ein Name sticht in der Meldeliste besonders ins Auge. Die zuletzt lange pausierende Selina Dal nutzt für dieses Turnier ihr "special ranking" von 709 und ist dadurch noch 15 Absagen von einem Start in der Qualifikation von Altenkirchen entfernt. Ihr Comeback feierte die 24-Jährige in der Vorwoche, als sie in Sharm el Sheikh bis ins Halbfinale vordringen konnte und sich so in ansprechender Form präsentierte. Hier steht die Mainzerin auch für ein Turnier in der kommenden Woche noch auf der Meldeliste.

Weitere deutsche Spielerinnen unter den ersten 30 Nachrückerinnen sind Julia Stusek (13), Sonja Zhenikhova (26), Carolin Raschdorf (29) und Anja Wildgruber (30). Im vergangenen Jahr nahmen acht deutsche Spielerinnen an der Qualifikation teil, von denen es jedoch keine ins Hauptfeld geschafft hat. Die besten Ergebnisse im Turnier erzielten Anna-Lena Friedsam und Tamara Korpatsch, die beide jeweils erst im Halbfinale scheiterten bzw. im Falle von Friedsam nicht antreten konnten.

Die Qualifikation startet am Sonntag, dem 15. Februar, mit den acht Partien der ersten Runde. Am darauffolgenden Tag werden die acht Finalspiele ausgetragen, ehe am Dienstag die ersten Begegnungen des Hauptfelds starten.

Veröffentlichungsdatum:
Turnier: Altenkirchen 2026