Top 50-Debüt von Lys, Ceuca mit Rekordsprung
Was bereits seit mehreren Tagen bekannt ist, ist nun auch offiziell. Eva Lys steigt nach ihren Viertelfinaleinzug in Peking erstmals in die Top 50 der Weltrangliste ein. Im aktuellen Ranking belegt sie Platz 45 und liegt damit nur zwei Plätze hinter ihrer bestplatzierten Landsfrau Tatjana Maria, die sich durch ihren Halbfinaleinzug beim WTA 125-Turnier in Suzhou vergangene Woche etwas Luft verschaffen konnte und mit 1277 Punkten aktuell einen Vorsprung von 22 Zählern gegenüber der Hamburgerin aufweist.
Für den Sprung des Tages sorgt heute jedoch eine ganz andere. Kayseri-Champion Ann Akaska Ceuca klettert nicht nur erstmals in die Top 1000 der Weltrangliste, mit einer Verbesserung von sage und schreibe 302 Positionen auf Platz 903 gelingt ihr auch der mit Abstand größte Sprung von allen Deutschen in dieser Woche. Den zweithöchsten kann Tayisiya Morderger auf Platz 996 verbuchen, die zuvor noch Rang 1113 einnahm.
Dafür, dass es in der vergangenen Woche keine neue Weltrangliste gab, hat sich dort überraschend wenig aus deutscher Sicht getan. Ella Seidel erklimmt nach ihrem Lauf in Peking neue Höhen und positioniert sich an diesem Montag auf Platz 85. Damit erreicht sie ebenso eine neue Bestmarke wie ihre Landsfrau Joelle Steur, die dank ihres Viertelfinaleinzugs in Baza 25 Plätze nach oben klettert und nun Platz 444 als bisherigen Bestwert in ihrer Vita stehen hat.
Auch Eva Marie Voracek darf sich heute über ein neues Karrierehoch freuen. Ihr Viertelfinaleinzug in Reus vor zwei Wochen beschert ihr eine Verbesserung von 29 Plätzen, womit sie sich auf Position 549 einreiht und kurz vor ihrem Debüt in den Top 500 steht. Einen neuen Bestwert kann zudem auch Carolin Raschdorf verbuchen. Die überstandene Qualifikation beim W100-Turnier in Lissabon bringt ihr nicht nur fünf Weltranglistenpunkte, sondern auch 60 Plätze ein. Somit rangiert sie nun auf Platz 897.
Selbst außerhalb der Top 1000 sind Verbesserungen im zweistelligen Bereich in dieser Woche Mangelware. Mit Tina Manescu und Yana Morderger gelingt dies gerade einmal zwei deutschen Spielerinnen. Dafür ist in der Weltrangliste, die am 27. Oktober erscheinen wird, mit erheblichen Veränderungen zu rechnen. Dann werden auf einen Schlag die beiden deutschen Turniere von Essen und Hamburg ins Ranking mit einberechnet.
Sollte Mona Barthel, die auch in diesem Jahr für das Turnier in Hamburg gemeldet hat, ihren Triumph aus dem Vorjahr wiederholen können, käme sie sogar in den Genuss, eine Woche lang von beiden Titelgewinnen zu profitieren. Da in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr eine Woche früher gespielt wird, fallen ihre 75 Punkte von 2024 erst am 3. November aus der Wertung.