Stusek verbessert sich nach Altenkirchen dreistellig
Aus deutscher Sicht darf man mit dem Abschneiden der deutschen Damen beim ersten einheimischen Turnier des Jahres mehr als zufrieden sein. Galten Turniere höherer Kategorien lange Zeit als Punktelieferanten für Spielerinnen anderer Nationen, haben die einheimischen Spielerinnen in der vergangenen Woche beim W75-Turnier in Altenkirchen bewiesen, dass sie sich auch mit stärkeren Spielerinnen messen lassen können. Auch in der Weltrangliste hinterlässt das deutsche Abschneiden einige Spuren.
So konnte sich nicht nur Noma Noha Akugue durch ihren Titelgewinn um 46 Plätze verbessern, auch für Julia Stusek war diese Veranstaltung trotz des knapp verpassten Finals ein voller Erfolg. Aus der Qualifikation kommend, fehlte ihr nur ein einziger Punktgewinn und sie wäre erstmals in ihrer Karriere in die Top 500 eingezogen. Doch auch so können sich ihre 120 Plätze, die es nach oben auf Position 550 geht, ohne Frage sehen lassen. Mögen ihr ihre Erfolge in Altenkirchen ein Ansporn dafür sein, um auch in naher Zukunft Ergebnisse dieser Klasse einzufahren.
Auch Mariella Thamm und Mina Hodzic können spürbar von den gestern zu Ende gegangenen REWE Petz Ladies Open profitieren. Achtelfinalistin Hodzic, wie Stusek über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommen, macht 23 Plätze gut und steht mittlerweile wieder auf Platz 448, Thamm, die es sogar bis ins Viertelfinale geschafft hatte, klettert um 64 Plätze auf Position 610.
Nicht außer Acht lassen bei aller Freude über den positiven Ausgang im Westerwald sollte man auch das Abschneiden von Ella Seidel beim WTA 1000-Turnier in Dubai, in dem sie es von der Qualifikation aus in die zweite Hauptrunde geschafft hatte. Diese 95 Punkte lassen sie um 13 Plätze nach oben klettern, womit sie aktuell Platz 82 einnimmt und somit erst einmal wieder in den Top 100 gefestigt ist.
Den Abschluss der Spielerinnen, die innerhalb der Top 1000 eine zweistellige Verbesserung erreichen, bildet in dieser Woche Victoria Pohle. Die 18-Jährige stand vorletzte Woche im Achtelfinale von Manacor, wodurch sie zehn Plätze in der Weltrangliste gutmachen kann und sich dadurch auf Position 927 einreiht. Ebenfalls zweistellig verbessert, aber knapp hinter den Top 1000 befindet sich Tina Manescu nach dem Erreichen der finalen Qualifikationsrunde in Altenkirchen, die nun mit 19 Punkten auf Platz 1002 steht. Gelingt es ihr in dieser Woche in Leimen, sich nicht nur zu qualifizieren, sondern zudem noch eine Runde im Hauptfeld zu gewinnen, könnte sie heute in drei Wochen ihr Top 1000-Debüt feiern.
Aufgrund des in der kommenden Woche startenden WTA 1000-Turniers von Indian Wells erscheint am 9. März keine neue Weltrangliste. Damit fließen die Ergebnisse von Leimen auch erst eine Woche später als üblich in die Weltrangliste ein.
Turnier: Altenkirchen 2026