Siegemund und Zvonareva meistern erste Hürde in Wimbledon
Das Grand Slam-Turnier in Wimbledon ist für die deutschen Damen im Einzelwettbewerb längst Geschichte, nur mit Laura Siegemund steht noch eine deutsche Spielerin in der Doppel- sowie in der Mixed-Konkurrenz. In beiden Wettbewerben tritt sie jeweils mit Partnern an, mit denen sie in der Vergangenheit bereits große Erfolge feiern durfte. Im Doppel kämpft die 38-Jährige an der Seite von Vera Zvonareva weiter um die Teilnahme an den WTA Finals am Ende des Jahres, im Mixed spielt sie gemeinsam mit dem Franzosen Edouard Roger-Vasselin, mit dem sie einst den Titel in Roland Garros feiern durfte.
Während die erste Runde im Mixed-Wettbewerb erst am Freitag startet, haben Siegemund und ihre Partnerin Zvonareva in der Doppelkonkurrenz bereits abgeliefert. Zum Auftakt traf das an Nummer sieben gesetzte Duo am Donnerstag auf das britische Wildcarddoppel Madeleine Brooks und Amelia Rajecki. Durch einen souveränen 6:4 und 6:2-Erfolg sicherten sich die beiden US Open-Champions von 2020 ihr Ticket für die nächste Runde.
Dort steht ihnen mit Eudice Chong und Anastasia Tikhonova ein Duo gegenüber, das erst nach Turnierbeginn ins Feld nachgerückt ist. Chong und Tikhonova profitierten dabei von der Verletzung der Polin Maja Chwalinska, die diese sich in ihrer Erstrundenpartie gegen die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew zugezogen hatte und die daraufhin ihre Teilnahme am Doppelwettbewerb absagen musste.
Am Freitag steht für Siegemund lediglich die Erstrundenpartie in der Mixed-Konkurrenz auf dem Programm. An der Seite von Edouard Roger-Vasselin kämpft sie gegen das australisch-britische Wildcardduo um John Peers und Katie Swan um den Einzug ins Achtelfinale. Bei allen Grand Slam-Turnieren besteht das Feld im Mixed-Wettbewerb aus 32 Paarungen. Eine Ausnahme bilden hierbei lediglich die US Open. Hier hat man aus dem Mixed eine Art Comedywettbewerb gemacht, der nicht einmal innerhalb der beiden Turnierwochen ausgetragen wird.
Turnier: Wimbledon 2026