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Siegemund in Madrid vor Duell mit Paolini

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Laura Siegemund

Laura Siegemund ist als erste deutsche Spielerin in die zweite Runde der Mutua Madrid Open eingezogen. Die 38-Jährige besiegte zum Auftakt die Rumänin Irina-Camelia Begu nach einer Spielzeit von einer Stunde und 27 Minuten mit 6:4 und 6:0. Damit kommt es in der nächsten Runde zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen der Schwäbin mit der an Nummer acht gesetzten Jasmine Paolini, die wie alle 32 gesetzten Spielerinnen in der ersten Runde von einem Freilos profitiert.

Siegemund und Paolini haben sich bislang dreimal auf der Tour gegenüber gestanden. Im direkten Vergleich steht es aktuell 2:1 zugunsten der Italienerin. Erstmals begegneten sich beide im Jahre 2018 beim WTA-Turnier in Bukarest. Hier behielt zum bislang einzigen Mal die Deutsche gegen das südeuropäische Energiebündel die Oberhand. Mit 6:4 und 6:0 wies die damals 30-Jährige die Italienerin deutlich in die Schranken.

Bei den beiden zuletzt ausgetragenen Duellen der beiden gab es für Siegemund jedoch wenig zu lachen. 2019 schickte Paolini die an Nummer sechs gesetzte Schwäbin in der ersten Runde mit 6:1 und 6:4 nach Hause, ein Ausgang, mit dem damals niemand gerechnet hatte. Gut vier Jahre später trafen sich die beiden zum bislang letzten Mal. Beim WTA 500-Turnier im chinesischen Zhengzhou siegte Paolini gegen ihre aus der Qualifikation bis ins Viertelfinale vorgedrungene Gegnerin mit 6:0 und 7:5.

Obwohl vom Papier her in dieser Partie alles für die Doppel-Olympiasiegerin spricht, stehen die Chancen für Siegemund auf eine Überraschung nicht allzu schlecht. Die Ergebnisse der Italienerin bleiben in dieser Saison bislang hinter den Erwartungen zurück. Obwohl sie bei jedem Turnier, bei dem sie 2026 antrat, hoch gesetzt war, erreichte sie erst ein einziges Mal mindestens das Viertelfinale. Beim WTA 500-Turnier im mexikanischen Mérida stand sie als topgesetzte Spielerin im Halbfinale, das sie durch ein Freilos in der ersten Runde sowie Siege gegen eine Lucky Loserin und gegen eine Wildcardspielerin erreicht hatte. Dann erwies sich die Spanierin Cristina Bucsa als zu stark für die zweimalige Grand Slam-Finalistin.


Turnier: WTA Madrid 2026

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