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Siegemund in London vor möglichem Duell mit Williams

Das von allen Medien intensiv begleitete Comeback von Serena Williams nimmt immer deutlichere Formen an. Mit dem heute erschienenen Feld der Doppelkonkurrenz bei den HSBC Championships in London stehen auch die ersten Gegnerinnen der US-Amerikanerin und ihrer kanadischen Partnerin Victoria Mboko fest. Zum Auftakt treffen beide auf die an Nummer drei gesetzten Paarung um Nicole Melichar-Martinez und Erin Routliffe - nicht gerade das, was man sich als Auftaktgegner wünscht.

In der Nähe von Williams und Mboko hat sich auch eine deutsche Spielerin im Feld breitgemacht. Laura Siegemund, eben noch Viertelfinalistin in Roland Garros an der Seite von Vera Zvonareva, tritt im Queen's Club ebenfalls an der Seite einer Kanadierin an. Die ehemalige US Open-Finalistin Leylah Fernandez wird Siegemunds Partnerin in dieser Woche sein und auch diese beiden treffen mit Alexandra Panova und Demi Schuurs auf namhafte Gegnerinnen.

Schwierige Auslosung also sowohl für Williams als auch für Siegemund, dennoch besteht die Möglichkeit, dass beide sich kommende Woche auf dem Platz gegenüber stehen. Dazu genügt ihnen jeweils ein Sieg in der Auftaktpartie, auch wenn es wohl wahrscheinlicher ist, dass keine von beiden die zweite Runde erreicht. Sollte es die ehemalige Nummer eins der Welt mit ihrem Comeback jedoch ernst meinen und auch in Zukunft regelmäßig an Doppelwettbewerben teilnehmen, ist ein Aufeinandertreffen zwischen ihr und der Doppel-Weltmeisterin von 2023 ohnehin nur eine Frage der Zeit.

Und so sieht die Doppelkonkurrenz im Queen's Club 2026 aus:

(1) Anna Danilina / Aleksandra Krunic - Ulrikke Eikeri / Quinn Gleason
Darija Jurak Schreiber / Alicja Rosolska - Tereza Mihalikova / Olivia Nicholls
(4) Storm Hunter / Shuai Zhang - (WC) Katie Boulter / Emma Raducanu
Hanyu Guo / Kristina Mladenovic - Asia Muhammad / Fanny Stollar

Leylah Fernandez / Laura Siegemund - Alexandra Panova / Demi Schuurs
(WC) Victoria Mboko / Serena Williams - (3) Nicole Melichar-Martinez / Erin Routliffe
Iva Jovic / McCartney Kessler - Lyudmyla Kichenok / Desirae Krawczyk
Miyu Kato / Liudmila Samsonova - (2) Gabriela Dabrowski / Luisa Stefani

Kurios bei dieser Angelegenheit: im Fall der nicht vergebenen Wildcard für das Hauptfeld im Einzel an Tatjana Maria pochte die LTA darauf, dass Wildcards nur an einheimische Spielerinnen verteilt werden. Auch in der Doppelkonkurrenz ging die zweite Wildcard mit Katie Boulter und Emma Raducanu an ein rein britisches Duo und mit Sicherheit hatten zwei weitere Britinnen auf eine Teilnahme im Doppelwettbewerb gehofft...


Turnier: WTA London 2026

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