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Siegemund darf weiter vom Grand Slam-Titel träumen

Die Hoffnung auf einen zweiten Grand Slam-Titel in der Doppelkonkurrenz an der Seite von Vera Zvonareva hat sich heute zwar mit der Niederlage gegen Gabriela Dabrowski und Luisa Stefani für Laura Siegemund zerschlagen, in der Mixed-Konkurrenz lebt sie hingegen nach dem heutigen Spieltag weiter. Wenige Stunden nach ihrem Aus im Doppel trat die 38-Jährige mit ihrem Partner Edouard Roger-Vasselin im Mixed gegen das an vier gesetzte Duo um Desirae Krawczyk und Neal Skupski an und ist nun noch zwei Siege von Grand Slam-Titel Nummer vier entfernt.

Am Ende stand für die beiden ein knapper 7:6(5) und 7:5-Erfolg zu Buche. Im ersten Satz schenkten sich beide Teams bei ihren Aufschlagsspielen überhaupt nichts, so dass es am Ende ohne ein einziges Break im Verlauf in den Tiebreak ging. In diesem ging es ähnlich eng zu wie im gesamten Satz zuvor. Ein Punktverlust beim Stande von 5:6 und eigenem Aufschlag kostete Krawczyk und Skupski letztlich den ersten Durchgang.

Auch der zweite Satz blieb lange umkämpft. Erst nach einem Break zum 5:3 aus Sicht von Siegemund und Roger-Vasselin sah es so aus, als sollte die Partie in Kürze entschieden sein. Doch anstatt die Partie auszuservieren, mussten beide selbst ein Break hinnehmen, wodurch die US-Amerikanerin und der Brite zum 4:5 verkürzten. Dieser kleine Fauxpas schien zunächst ohne Auswirkungen zu bleiben. Im nächsten Aufschlagsspiel holte sich die deutsch-französische Paarung bei 0:40 vier Matchbälle am Stück, nur um dabei zuzusehen, wie einer nach dem anderem sein Ziel verfehlte.

Nachdem es somit zum 5:5-Ausgleich kam, sorgte zunächst Siegemund mit eigenem Aufschlag dafür, dass sie und Roger-Vasselin erneut in Führung gingen. Danach sollte sich dasselbe Drama fast noch einmal wieder holen. Wieder erspielten sich die beiden ein 0:40, wieder sorgten die ersten beiden Matchbälle Nummer fünf und sechs nicht für die Entscheidung. Am Ende war es ein unerreichbarer Lob von Roger-Vasselin, der Siegemund nach dem siebten Matchball jubeln ließ. So war es beiden doch noch gelungen, das Glücksspiel Tiebreak und Matchtiebreak zu vermeiden.

Im Halbfinale, das bereits am Mittwoch stattfindet, kommt es nun zum ultimativen Showdown mit den beiden zweifachen US Open-Siegern Sara Errani und Andrea Vavassori. Das an Nummer eins gesetzte Team musste in den ersten drei Partien insgesamt erst einen Satzverlust hinnehmen, womit sie dennoch nicht mit ihren kommenden Gegnern mithalten können. Die weisen bisher eine weiße Weste auf und haben sicher auch nicht vor, daran was zu ändern.


Turnier: Roland Garros 2026

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