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Schunk und Voracek in Klagenfurt vor rein deutschem Finale

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Nastasja Schunk

Das W35-Turnier in Klagenfurt entwickelt sich aus deutscher Sicht zu einer wahren Erfolgsgeschichte. Mit Nastasja Schunk und Eva Marie Voracek stehen zwei deutsche Damen in dieser Woche im Halbfinale und sind momentan nur noch einen Schritt von einem rein deutschen Finale in der Kärntner Landeshauptstadt entfernt. Die Favoritenrolle im Hinblick auf den Titelgewinn liegt mittlerweile ohnehin bei Schunk. Die 22-Jährige ist an Nummer zwei die letzte verbliebene gesetzte Spielerin in diesem Turnier.

Viel zu tun hatte Schunk bei ihrem heutigen Auftritt im Viertelfinale nicht. Gegen die Niederländerin Britt du Pree stand die Deutsche gerade einmal 58 Minuten auf dem Platz, ehe ihre Gegnerin nach dem Verlust des ersten Satzes mit 4:6 die Partie aufgeben musste und Schunk somit den Weg ins Halbfinale ebnete. Im Halbfinale wartet nun die Italienerin Alessandra Mazzola auf die Linkshänderin aus Mainz. Sie konnte sich gegen die Tschechin Aneta Laboutkova mit 7:5 und 6:4 durchsetzen, die zuvor in der ersten Runde Mara Guth aus dem Turnier geworfen hatte.

Stark präsentierte sich heute im Viertelfinale auch Schunks Landsfrau Eva Marie Voracek. Die 27-Jährige stand mit der an Nummer drei gesetzten Griechin Sapfo Sakellaridi vor einer anspruchsvollen Aufgabe, konnte diese jedoch nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Bravour meistern. Fast zweieinhalb Stunden beackerten sich beide, ehe Voracek ihren ersten Matchball zum 7:5 und 7:6(5)-Erfolg verwandeln konnte.

Mit 1:4 hatte sie zu Beginn hinten gelegen und wenig später beim Stand von 4:5 zwei Satzbälle gegen sich abgewehrt, um am Ende doch noch den ersten Satz mit 7:5 für sich zu entscheiden. Im zweiten Durchgang hielten sich beide Spielerinnen bei eigenem Aufschlag schadlos, lediglich einmal gelang es einer Spielerin, sich einen Breakball zu erkämpfen. Diesen holte sich Sakellaridi beim Stand von 6:5 aus ihrer Sicht und bedeutete somit gleichzeitig Satzball. Voracek aber blieb ruhig und konnte die Gefahr des drohenden Satzverlustes abwenden. Somit ging es folgerichtig in den Tiebreak, in dem es ebenso eng zuging. Beim Stand von 4:5 aus ihrer Sicht sicherte sich Voracek drei Punktgewinne in Folge und feierte so einen überraschenden Erfolg.

Im Halbfinale geht es für Voracek am Freitag gegen die in dieser Woche stark aufspielende Niederländerin Sarah van Emst. Die 21-Jährige hatte in der ersten Runde die topgesetzte Polin Weronika Ewald aus dem Rennen genommen und sorgte im Achtelfinale für das Aus von Sina Herrmann. Ihr Halbfinalticket sicherte sie sich heute mit einem Erfolg über ihre an Nummer sechs gesetzte Landsfrau Jasmijn Gimbrere. Die pikanten Aufgaben gehen der 27-jährigen Deutschen also auch morgen nicht aus.


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