SCC Berlin mit namhaften Neuzugängen für nächste Saison
Weihnachten steht vor der Tür und die Clubs rüsten sich für die kommende Bundesligasaison im nächsten Sommer. Auch beim Aufsteiger SCC Berlin dreht sich zum Jahresende das Spielerkarussell. Der Meister der 2. Liga Nord präsentiert auf seiner Homepage den neuen Kader, mit dem er in der neuen Saison alles daran setzen wird, um die Klasse zu halten. Ob er eine Chance haben wird, um um den Titel mitzuspielen, lässt sich zwar nicht sagen, doch dies dürfte ohnehin nicht oberste Priorität beim Berliner Traditionsclub haben.
Mit Sonja Zhenikhova hat sich der SCC bei einem Berliner Eigengewächs bedient. Die 17-Jährige hatte zuvor über mehr als ein Jahrzehnt beim Lokalrivalen TK Blau-Gold Steglitz aufgeschlagen. Nun wagt die Junioren-Grand Slam-Siegerin sowie Junioren-Europameisterin im Doppel den Schritt in die Bundesliga und dürfte gerade in ihrer Paradedisziplin eine echte Verstärkung für den Liganeuling sein. Mit der frisch verheirateten Stephanie Wagner, die im kommenden Jahr ein Kind erwartet, fehlt zudem eine der Säulen, die vergangene Saison für den Aufstieg verantwortlich waren.
Doch nicht nur Sonja Zhenikhova wird den Club aus dem Berliner Westen bereichern, mit der Verpflichtung von Ida Wobker ist dem SCC ein weiterer Coup gelungen. Die 15-Jährige, die in dieser Saison im Profibereich mit ihrem Finaleinzug in Kamen und dem darauffolgenden Turniersieg in Dublin erste Spuren hinterlassen hat, wechselt vom Bundesliga-Absteiger DTV Hannover in die Bundeshauptstadt und will der Mannschaft dabei helfen, sich im Oberhaus zu etablieren.
Während der Spielplan für die kommende Saison noch nicht offiziell veröffentlicht ist, ist man beim SCC schon einmal vorgeprescht und hat seine Spieltermine für die nächste Bundesligasaison bereits veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Saisonstart am 1. Mai sein wird und der letzte Spieltag bereits 37 Tage später auf den 7. Juni terminiert ist. Die langen Pausen, die es in diesem Jahr gab und die teilweise von den Verantwortlichen beklagt wurden, sind somit zumindest für 2026 hinfällig.
Der SCC gehört im nächsten Jahr zu den Mannschaften, die das Privileg haben, vier Heimspiele austragen zu dürfen. Gleich zum Auftakt wartet am Tag der Arbeit der TC Bredeney, ehe man Mitte Mai noch einmal drei Heimauftritte in Serie gegen den Club an der Alster, den Heidelberger TC und den Lokalrivalen LTTC Rot-Weiß hat. Reisen muss das Team zunächst am zweiten Spieltag zum TEC Waldau, ehe zum Saisonende noch einmal zwei Auswärtsspiele beim TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz, sowie beim amtierenden Deutschen Meister in Aachen warten.