Saisonstart für Wobker in Casablanca
Die deutsche Spielerin, nach der im vergangenen Monat mit Abstand am häufigsten im Internet gesucht wurde, ohne selbst zum Schläger zu greifen, gibt in dieser Woche ihr Saisondebüt. Ida Wobker, einem breiteren Publikum seit ihrem Auftritt bei Eurosport während der Australian Open ein Begriff, hat hierfür das J300-Turnier im marokkanischen Casablanca ausgewählt. Die 15-Jährige gilt hier als an Nummer eins gesetzte Spielerin ohne Frage als die Topfavoritin auf den Titel. Ihre erste Partie bestreitet Wobker bereits heute gegen die Lettin Marija Lauva.
Doch nicht nur Wobker zieht es in dieser Woche raus aus Europa, auch ihre Landsfrau Emily Eigelsbach wagt sich erstmals über den großen Teich und macht in dieser Woche Halt im Urlaubsparadies Punta Cana. Heute hätte sie noch etwas Zeit, um sich an den Stränden der Dominikanischen Republik zu vergnügen, morgen dann wird es auch für die hier an Nummer zwei gesetzte Deutsche ernst. Dann trifft die 17-Jährige auf die US-Amerikanerin Kalista Papadopoulos.
Weiter in dieser Woche in Südamerika unterwegs ist die Entdeckung der TVN Open in Essen im vergangenen Jahr. Die ganz großen Erfolge kann Sophie Triquart in den letzten Wochen leider nicht aufweisen, immerhin gelang ihr in der Vorwoche im ecuadorianischen Salinas beim dortigen J300-Turnier aus der Qualifikation heraus der Sprung in die zweite Hauptrunde. Die Berlinerin ist von Ecuador weiter nach Peru gereist, um in Lima an einem weiteren J300-Turnier teilzunehmen. Dort steht ihr in der ersten Hauptrunde die brasilianische Qualifikantin Sofia Omati Albieri gegenüber.
Die vierte Juniorin, die in dieser Woche außerhalb Europas an den Start geht, ist die 14-jährige Carina Borck. Sie hat es ins kenianische Nairobi verschlagen, einem Ort, der in diesem Jahr bereits ungewollt Tennisgeschichte geschrieben hat. Ob Borck für sich und ihre Karriere in Kenia Geschichte scheiben kann, bleibt hingegen abzuwarten. Die 14-Jährige trifft hier in der ersten Runde des J60-Turniers auf die US-Amerikanerin Mbongta Awantang. In der Vorwoche hatte sie an selber Stelle bereits bei einem J30-Turnier teilgenommen und zumindest die erste Runde überstanden.