Qualifikation in Dubai startet am Sonntag
Mit dem W100-Turnier in Dubai geht es in die letzte Woche, in der die Spielerinnen, die auf der Kippe stehen, noch die Möglichkeit haben, sich für das Hauptfeld der Australian Open zu qualifizieren. Nach den beiden WTA 125-Turnieren im ecuadorianischen Quito und im französischen Angers ist dies das höchstdotierte Turnier in der kommenden Woche. In der Qualifikation, die bereits morgen startet, sind auch zwei deutsche Spielerinnen mit von der Partie.
So geht Caroline Werner als an Nummer vier gesetzte Spielerin in Dubai an den Start. Die 29-Jährige trifft in der ersten Runde auf die Israelin Lina Glushko. In einem möglichen Qualifikationsfinale ginge es entweder gegen Ekaterina Yashina oder die an Nummer zwölf gesetzte Inderin Shrivalli Rashmikaa Bhamidipaty.
Zudem kommt es in Dubai zu einer besonderen Premiere. Die 36-jährige Alena Fomina-Klotz gibt in Dubai dank einer Wildcard ihr Debüt im Einzel unter deutscher Flagge. Fomina-Klotz, die es in ihrer Karriere im Einzel bislang nie unter die Top 500 der Welt geschafft hat, ging zu Beginn ihrer Karriere zwölf Jahre lang für die Ukraine an den Start, ehe sie 2017 zum russischen Verband wechselte und diesem acht Jahre lang angehörte. Nun soll es also im Spätherbst ihrer Karriere als Deutsche auf die Reise gehen.
Ihre Premiere gibt Fomina-Klotz am Sonntag gegen die an Nummer sechs gesetzte Japanerin Mei Yamaguchi. Man darf gespannt sein, wie sich die "Neu-Deutsche" bei ihrer ersten Partie unter schwarz-rot-goldener Flagge schlägt. Die Erwartungen sollte man jedoch nicht allzu hoch hängen bei einer Spielerin, die in diesem Jahr nur noch sporadisch an Turnieren teilgenommen hat, unter anderem auch in der Qualifikation beim W35-Turnier in Stuttgart-Vaihingen. Dort unterlag sie, ebenfalls mit einer Wildcard ins Feld gelangt, mit Mana Kawamura einer weiteren Japanerin mit 6:7(9) und 3:6.