Praefke und Ceuca setzen Ausrufezeichen in Heraklion
Paukenschlag beim W15-Turnier in Heraklion. Mit Pia Praefke und Ann Akasha Ceuca haben sich zwei ungesetzte deutsche Spielerinnen ins Viertelfinale vorgekämpft. Dabei hatten es beide in ihren heutigen Begegnungen jeweils mit gesetzten Spielerinnen zu tun. Praefke bezwang die an Nummer drei gesetzte Serbin Draginja Vukovic nach einer Spielzeit von einer Stunde und 35 Minuten mit 7:5 und 6:3. Ähnlich deutlich endete auch die Begegnung zwischen Ceuca und der an Nummer vier gesetzten Rumänien Bianca Elena Barbulescu.
Die 18-Jährige setzte sich mit 6:3 und 6:4 durch und sicherte sich auf diese Weise ebenfalls ein Ticket für das morgige Viertelfinale. Hier trifft sie auf die ungesetzte Griechin Elena Korokozidi. Praefke bekommt es hingegen erneut mit einer gesetzten Spielerin zu tun. Ihr steht am Freitag die an Nummer sieben gesetzte Italienerin Sofia Rocchetti gegenüber.
Nicht nur in Heraklion kam es heute aus deutscher Sicht zu Überraschungen, auch beim W15-Turnier im tunesischen Monastir sorgte eine deutsche Spielerin für Aufsehen. Johanna Silva gelang gegen die an Nummer 4 gesetzte Französin Alyssa Reguer trotz Verlusts des ersten Satzes ein beeindruckendes Comeback. Die 27-jährige konnte sich am Ende nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 15 Minuten mit 5:7, 6:1 und 6:0 durchsetzen und vertritt somit neben der an Nummer fünf gesetzten Mara Guth im Viertelfinale die deutschen Farben.
Die Auslosung meinte es jedoch nicht gut mit den beiden Deutschen. Guth und Silva treffen am Freitag im Kampf um einen Platz im Halbfinale direkt aufeinander.