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Petkovic in Monastir weiterhin nervenstark

Anna Petkovic hat auch ihren zweiten Dreisatzkrimi beim W15-Turnier in Monastir für sich entscheiden können. Einen Tag nach ihrem Auftaktsieg über die Französin Margot Phantala musste sie auch in ihrer Achtelfinalbegegnung gegen die Japanerin Mutsumi Uemura über die volle Distanz gehen, behielt jedoch auch in dieser Partie die Nerven und zog nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 37 Minuten durch einen 6:2, 3:6 und 6:4-Erfolg ins Viertelfinale ein.

Dort kommt es für die an Nummer zwei gesetzte Petkovic zu einem Duell zweier gesetzter Spielerinnen. Hier steht ihr am Freitag die serbische Juniorin Petra Konjikusic gegenüber. Die Nummer sieben der Setzliste hatte bei ihren beiden bisherigen Auftritten deutlich weniger Mühe als die 20-jährige Hamburgerin und ist in dieser Woche noch ohne Satzverlust. Für die Siegerin dieser Begegnung wird es bis zu einem möglichen Finale die einzige Partie gegen eine Spielerin aus der Setzliste bleiben, da im Halbfinale die Siegerin aus der Begegnung zwischen der Schweizerin Chelsea Fontenel und der ebenfalls ungesetzten Arina Arifullina wartet.

Trotz eines souverän gewonnenen ersten Durchgangs musste man in der heutigen Partie von Petkovic nach dem Satzausgleich durch Uemura befürchten, dass das Achtelfinale gleichbedeutend mit der Endstation in dieser Woche in Monastir sein könnte. Die Hamburgerin startete in den dritten Durchgang zwar furios mit zwei Breaks in Folge, hatte jedoch im weiteren Verlauf dieses Satzes Mühe, diesen Vorsprung am Ende ins Ziel zu retten. Nach ihrer vermeintlich komfortablen zwischenzeitlichen 4:1-Führung fand die Japanerin zurück ins Spiel, nachdem es Petkvoic nicht gelungen war, einen ihrer beiden Spielbälle zum 5:1 zu nutzen. Dank des Rebreaks und dem darauffolgenden Aufschlaggewinn verkürzte Uemura bis auf 3:4.

Zum Ausgleich sollte es für die Nummer 1293 der Welt allerdings nicht reichen. Petkovic holte sich, wenn auch mit etwas Mühe, das 5:3 und sah nun ihre Chance, das Match direkt mit einem Aufschlagverlust ihrer Gegnerin beenden zu können. Doch obwohl das Aufschlagsspiel der Japanerin mehrfach über Einstand ging, blieb ihr in dieser Phase der Matchball verwehrt. So musste sie beim Stand von 5:4 selbst dafür sorgen, dass es zu keiner unangenehmen Überraschung für die Nummer zwei des Turniers kam. Zwar konnte die Hamburgerin tatsächlich am Ende über den Sieg am heutigen Tag jubeln, dem zuvor lagen jedoch noch zwei abgewehrte Breakchancen zum 5:5, sowie ein vergebener Matchball. Doch nach dem, wie der Sieg letztlich zustande gekommen ist, fragt morgen niemand mehr. Da liegt der Fokus dann bereits schon auf der Partie gegen Konjikusic.

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