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Petkovic feiert in dieser Woche starkes Comeback

Vier Monate ist es her, dass Anna Petkovic zuletzt ein Turnier auf der Tour bestritten hatte. Beim W75-Turnier in slowakischen Trnava scheiterte sie Anfang März in der ersten Qualifikationsrunde an der starken Erika Andreeva. Seit dieser Woche ist die 21-Jährige wieder zurück im Geschehen und feiert bislang ein Comeback, das sich sehen lassen kann. Beim W15-Turnier im serbischen Kursumlijska Banja steht die Deutsche bereits im Halbfinale und darf sogar von ihrem ersten Titelgewinn träumen.

Als aktuelle Weltranglisten-649. ging Petkovic als an Nummer vier gesetzte Spielerin in Kursumlijska Banja an den Start. Ihre Reise startet in dieser Woche mit der Partie in der ersten Runde gegen die Serbin Gala Ivanovic, die nach dem ersten Satz, den ihre Gegnerin mit 6:2 für sich entscheiden konnte, die Partie aufgab und somit der erste Erfolg der Hamburgerin nach ihrer Rückkehr in trockenen Tüchern war. Ähnlich wenig Mühe bereitete der 21-Jährigen auch der Auftritt im Achtelfinale gegen die Chinesin Zi Ying Ruan, der beim 1:6 und 3:6 aus ihrer Sicht lediglich vier Spielgewinne gegen die Deutsche gelangen.

Im Viertelfinale gegen die Qualifikantin Kristina Kovgan sah es nach dem ersten Satz, den Kovgan mit 6:2 für sich entscheiden konnte, zunächst so aus, als sollte die Reise der 21-Jährigen in dieser Runde zu Ende gehen. Ein Break direkt zu Beginn des zweiten Satzes reichte Petkovic jedoch, um mit 6:4 in Sätzen auszugleichen und in diesem Match im Rennen zu bleiben. Im dritten Durchgang rückte die Hamburgerin dank eines 5:0-Vorsprungs die Verhältnisse schnell wieder zurecht und sicherte sich mit 6:2 den Sieg und somit das Ticket für das Halbfinale am Samstag.

Hier wird ihr erstmals eine gesetzte Spielerin gegenüber stehen. Die Lettin Elza Tomase ist bei diesem Turnier an Nummer sieben gesetzt und ließ im Viertelfinale aufhorchen, als sie die Nummer zwei des Turniers, die Serbin Dunja Maric, aus dem Wettbewerb beförderte. Als aktuelle Nummer 865 der Weltrangliste liegt die Lettin zwar gut 200 Plätze hinter ihrer heutigen Kontrahentin, unterschätzen sollte man sie dennoch nicht, auch wenn sie erst in der Vorwoche in der ersten Runde des W50-Turniers im polnischen Gdansk glatt gegen Mina Hodzic unterlegen war.

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