Nur Korpatsch am Montag bei US Open im Einsatz
Es gab Zeiten, da war es einfach herauszufinden, welche Spielerinnen an welchem Tag ihre Erstrundenpartie bestreiten. Die eine Hälfte startete am Montag, die andere am Dienstag. Nur in Wimbledon ist es heute noch so transparent. Hier weiß man sogar schon nach der Auslosung des Hauptfeldes, wer wann angesetzt wird, da hier traditionell die Hälfte, in der sich der Titelverteidiger bei den Herren befindet, am Montag spielt und die Hälfte mit der Titelverteidigerin bei den Damen am Dienstag.
Durch die wachsende Profitgier der Grand Slam-Turniere, ausgelöst vor 20 Jahren durch das Turnier in Roland Garros, haben mittlerweile auch die anderen, mit Ausnahme von Wimbledon, hier Lunte gerochen und sind dem Beispiel gefolgt, sich an einem weiteren Tag die Taschen vollzumachen. Von dem, was die US Open seit letztem Jahr abziehen, gar nicht zu sprechen. Dass Grand Slam-Titel heutzutage schon verramscht werden, entbehrt jeglicher Vernunft und ist nicht mit dem Ansehen einer seriösen Sportart vereinbar. Aber was will man von einem Land mit solch einem Präsidenten schon erwarten?
Nun aber zurück zum Tagesgeschehen, denn Sonntagsstart hin oder her, die Ansetzung der ersten Runde beim den US Open nimmt langsam Formen an. Noch weiß man zwar nicht, wie genau der Zeitplan am Dienstag aussieht, sicher ist jedoch, dass drei der vier deutschen Damen, die bei den US Open am Start sind, an diesem Tag angesetzt werden. Im Spielplan von Montag taucht als einzige Deutsche lediglich Tamara Korpatsch auf, deren Match gegen den österreichischen Shootingstar Lilli Tagger zudem aus deutscher Sicht recht günstig gelegt wurde. Diese Partie findet auf Court 13 statt und eröffnet um 11 Uhr Ortszeit den Spieltag.
Neben Korpatsch treten in Flushing Meadows noch Tatjana Maria, Eva Lys und Ella Seidel im Hauptfeld der US Open an. Maria trifft hierbei auf die Lettin Jelena Ostapenko, Lys spielt gegen die Qualifikantin Gabriela Knutson und Ella Seidel bekommt es mit der Ukrainerin Yuliia Starodubtseva zu tun. Von den deutschen Damen, die in der Qualifikation an den Start gegangen waren, hat es keine ins Hauptfeld geschafft. Mona Barthel unterlag in der zweiten Qualifikationsrunde der Britin Francesca Jones, Noma Noha Akugue scheiterte bereits zum Auftakt an der Nachrückerin Anna Siskova.
Turnier: US Open 2026