Noha Akugue zurück in den Top 200
Beim Blick auf die neue Weltrangliste dürfte bei Noma Noha Akugue pure Freude herrschen. Mit ihrem Turniersieg beim W50-Turnier in Helsinki beendet Deutschlands beste Linkshänderin eine Durststrecke von fast zwei Jahren, in denen sie außerhalb der Top 200 stand. Durch ihren Triumph steigt die 22-Jährige um 20 Plätze und reiht sich auf Position 193 ein. Im Juli 2024 war sie aus den Top 200 gefallen, nachdem ihre Punkte für den Finaleinzug in Hamburg aus der Wertung gefallen waren.
Während Noma Noha Akugue somit eine grandiose Rückkehr feiert, darf sich eine Reihe weiterer deutscher Spielerinnen über neue Bestwerte freuen. So zeigt der Weg von Tessa Brockmann und Eva Bennemann weiter nach oben. Die 20-jährige Schleswig-Holsteinerin klettert um drei Plätze auf Position 280, während die Titelträgerin von Pétange von ihrem Viertelfinaleinzug beim W35-Turnier in Monastir profitiert, was ihr eine Verbesserung von zwölf Plätzen einbringt. Damit landet die 18-Jährige nun auf Platz 349.
Ihr Debüt in den Top 500 und somit logischerweise ebenfalls mit einem neuen Karrierehöchststand versehen, feiert heute Gina Dittmann. Die 23-Jährige stand beim W50-Turnier in Heraklion im Achtelfinale und steigt damit im Ranking um 16 Plätze auf Position 495. Julia Stusek erklimmt ebenfalls neue Höhen nach ihrem Halbfinaleinzug in Leimen. Sie platziert sich auf Rang 548 und somit 23 Plätz höher als vor zwei Wochen.
Die letzte deutsche Spielerin, die innerhalb der Top 1000 zu einem neuen "career high" gelangte, ist Victoria Pohle auf Platz 919. Die Spielerin des TEC Waldau macht dank ihres Achtelfinaleinzugs in Leimen heute vier Plätze gut. Knapp verpasst hat die Top 1000 hingegen Tina Manescu. Die 16-Jährige darf sich dennoch über einen neuen Bestwert auf Platz 1001 freuen. Um endlich ihr Debüt in den Top 1000 zu feiern, fehlt ihr lediglich ein einziger Weltranglistenpunkt oder eventuell auch nur ein bisschen Glück.
Viele neue Bestwerte gibt es in der neuen Weltrangliste, dabei wurde der größte Sprung in dieser Woche bislang noch gar nicht erwähnt. Diesen sicherte sich wieder einmal Mara Guth mit einem Satz von Platz 598 auf 565. Zwei Achtelfinaleinzüge beim W35-Turnier in Monastir in Folge aus der Qualifikation heraus bringen ihr insgesamt zehn Weltranglistenpunkte ein. Damit hat die 22-Jährige sich seit Jahresbeginn bereits um fast 100 Plätze verbessern können. Bis Anfang Juni hat Guth nun beste Chancen, sich weiter ihrer bisherigen Bestmarke von 451 zu nähern. Dann fällt mit dem Viertelfinaleinzug von Troisdorf eine ihrer größeren Punktzahlen aus der Wertung. Dieses Turnier findet in diesem Jahr im übrigen nicht statt.
An der Spitze des deutschen Rankings bleibt die Reihenfolge weiter unverändert. Laura Siegemund (53) führt die Liste vor Tatjana Maria (59) und Eva Lys (77) an. Ella Seidel beschließt das deutsche Quartett in den Top 100. Sie nimmt aktuell Platz 86 ein. Lys musste durch ihre Verletzung, die sie sich beim United Cup in Sydney zugezogen hatte, bereits dreimal eine Null-Punkte-Wertung hinnehmen. Dadurch hat sie in den vergangenen Wochen viele Plätze verloren.