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Noha Akugue am Montag mit neuem Bestwert

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Noma Noha Akugue

Für Noma Noha Akugue erweist sich das WTA 125-Turnier in Montreux in diesem Jahr als ein gutes Pflaster. Die 22-Jährige hat es von den sechs deutschen Spielerinnen, die zu Beginn ins Turnier gestartet waren, am weitesten geschafft und steht morgen als letzte verbliebene Deutsche im Halbfinale. Nach einem 6:1 und 7:6(7)-Erfolg über die Ukrainerin Anastasiia Sobolieva, bei dem sie im zweiten Satz insgesamt vier Satzbälle abwehren musste, kämpft die Deutsche morgen um ihre bereits fünfte Finalteilnahme in diesem Kalenderjahr.

Ihre Gegnerin im Kampf um das begehrte Endspielticket ist die Spanierin Guiomar Maristany. Beide Spielerinnen standen sich bislang einmal auf der Tour gegenüber. In der ersten Runde des W60-Turniers von Prag im Jahre 2022 behielt die 22-Jährige gegen ihre spanische Kontrahentin in drei Sätzen die Oberhand. Damals endete die Reise der Linkshänderin erst im Finale mit einer Niederlage gegen die Ungarin Reka-Luca Jani.

Unabhängig vom morgigen Ausgang darf sich Noha Akugue am Montag über ein neues Karrierehöchstranking freuen. Ihren bisherigen Bestwert von 137 wird sie dann mindestens um zwei Plätze unterbieten. Mit einem Finaleinzug würde sie bis auf einen Punkt an Ella Seidel heranrücken, sollte die Norddeutsche sogar am Ende das Turnier gewinnen, würde sie zudem Laura Siegemund überflügeln und erstmals innerhalb der Top 120 der Welt gelistet werden. Bis Jahresende stehen für die 22-Jährige jedoch noch drei zweistellige Wertungen zur Verteidigung an, so dass sie etwas unter Zugzwang steht, will sie auch am Jahresende in diesen Regionen verweilen.

Das zweite Halbfinale in Montreux bestreiten am Samstag die an Nummer acht gesetzte Ungarin Dalma Galfi und die an Nummer vier gesetzte Französin Fiona Ferro. Galfi hatte dabei für die Überraschung des Tages gesorgt, indem sie die topgesetzte Schweizerin Simona Waltert glatt in zwei Sätzen bezwingen konnte. Somit sind mit Ausnahme von Noha Akugues Gegnerin Maristany nur noch gesetzte Spielerinnen im Feld vertreten. Auch sie hatte in Montreux für Aufsehen gesorgt, als sie in der ersten Runde ihre Landsfrau Marina Bassols Ribera aus dem Wettbewerb geworfen hatte.


Turnier: WTA Montreux 2026

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