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Mboko-Verletzung bremst Williams-Comeback aus

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Laura Siegemund und Serena Williams in der Doppelkonkurrenz der HSBC Championships muss leider ausfallen. Victoria Mboko, Doppelpartnerin der 44-jährigen US-Amerikanerin, hatte sich gestern in ihrer Partie gegen die Tschechin Karolina Pliskova am Knie verletzt, nachdem sie unglücklich ausgerutscht war. Wie lange die Kanadierin auf der Tour nun ausfällt, lässt sich noch nicht sagen. Vor Wimbledon dürfte man sie  wohl eher nicht mehr auf dem Platz sehen.

Des einen Leid ist des anderen Freud, doch dieses "Freilos", welches Siegemund und ihre kanadische Partnerin Leylah Fernandez dadurch erhalten haben, ist sicher nicht die Art und Weise, wie man in einem Turnier weiterkommen möchte, insbesondere wenn dadurch ein Ereignis ins Wasser fällt, das medial deutlich mehr Interesse geweckt hätte als es eine "normale" Doppelbegegnung in der Regel tut. Auch wenn zur Wahrheit gehört, dass das einzige, was die internationale Presse interessiert, der Auftritt von Serena Williams ist. Die anderen drei, die ansonsten mit auf dem Platz stehen, werden so manchen Presseleuten nicht mal ein Begriff sein.

Während sich Serena Williams nun auf ihren nächsten Auftritt in der Doppelkonkurrenz kommende Woche bei den Berlin Tennis Open vorbereiten kann, geht das Turnier im Queen's Club für Laura Siegemund und Leylah Fernandez im Halbfinale weiter. Ihre dortigen Gegnerinnen werden heute in der Partie zwischen dem rein US-amerikanischen Duo um Iva Jovic und McCartney Kessler und dem an Nummer zwei gesetzten kanadisch-brasilianischen Top-Doppel Gabriela Dabrowski und Luisa Stefani ermittelt.

Doppelpartnerin von Serena Williams in Berlin wird im übrigen die Tschechin Karolina Muchova sein.


Turnier: WTA London 2026

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