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Marie Vogt gewinnt Last woman standing award 2025

Marie Vogt heißt die Siegerin des diesjährigen Last woman standing awards. Die 20-Jährige setzte sich mit insgesamt fünf Wochensiegen gegen drei ihrer Landsfrauen durch, die jeweils nur viermal am Ende der Woche als letzte Spielerin auf der ITF World Tennis Tour verblieben waren. Vogt tritt damit die Nachfolge von Luisa Meyer auf der Heide an, die im Vorjahr mit vier Wochensiegen die Siegestrophäe mit nach Hause nehmen konnte. 2023 ging der Titel an Ella Seidel.

Mit der heutigen Niederlage von Anna Petkovic im Viertelfinale von Monastir war auch die letzte Wochenwertung in diesem Jahr entschieden, nachdem sich zuvor im rein deutschen Duell in Antalya Emily Eigelsbach gegen Lena Beuing durchsetzen konnte. Somit konnte sich die 17-Jährige direkt bei ihrem Profidebüt auf der Liste der Wochensiegerinnen verewigen.

Der Sieg von Marie Vogt ist aufgrund ihrer starken Leistungen in den vergangenen Wochen hochverdient. Insgesamt fünfmal stand sie in diesem Jahr in einem Endspiel, beim letzten Mal sollte es dann endlich klappen mit dem lang ersehnten Turniersieg, der ihr zuvor viermal verwehrt blieb. Damit wird die 20-Jährige das Jahr in der Weltrangliste unter den Top 500 abschließen, in die sie am kommenden Montag erstmals einziehen wird.

Zu Jahresbeginn hatte Vogt noch Platz 633 belegt, nachdem sie in ihrem ersten kompletten Tourjahr 2024 beinahe 400 Plätze hatte gutmachen können. Die 20-Jährige war erst Mitte Oktober 2023 ins Ranking eingestiegen und arbeitete sich bis Jahresende auf Platz 1005 vor. Der Finaleinzug in Tsaghkadzor im Mai dieses Jahres, sowie der darauffolgende Viertelfinaleinzug beim W50-Turnier in Troisdorf bildeten lange Zeit die Höhepunkte dieser Saison, ehe sie ab Ende Oktober durchstartete und zunächst in Monastir und wenige Wochen später gleich dreimal in Folge in Perus Hauptstadt Lima das Endspiel erreichte mit dem Titelgewinn als perfektem Saisonabschluss.

Der Pokal für die siegreiche Spielerin wird der 20-Jährigen im Laufe der kommenden Saison überreicht. Möge er sie an den abgewehrten Matchball gegen Marie Mettraux im Achtelfinale der zweiten Woche in Lima erinnern, ohne den es für sie nicht zum Sieg in der Jahreswertung gereicht hätte. Herzlichen Glückwunsch!

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