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Maria marschiert weiter unaufhaltsam Richtung Titel

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Tatjana Maria

Tatjana Maria hat auch bei ihrem dritten Auftritt beim W100-Turnier im kalifornischen Templeton keine Zweifel daran gelassen, dass der Turniersieg in dieser Woche nur über sie geht. Nach ihren beiden souveränen Auftritten in den ersten zwei Runden fegte die 39-Jährige auch im Viertelfinale über ihre Gegnerin hinweg. Die US-amerikanische Wildcardspielerin Malaika Rapolu hatte in dieser Partie nicht den Hauch einer Chance und unterlag nach einer Spielzeit von einer Stunde und 15 Minuten mit 0:6 und 3:6.

Dabei hätte das Match sogar noch deutlich früher zu Ende sein können, doch die Nummer eins der Setzliste verpasste es, beim Stande von 5:1 im zweiten Satz mit eigenem Aufschlag den Deckel draufzumachen. Möglicherweise hatte sie sich gedanklich schon unter der Dusche befunden, als sie ihren ersten Matchball in dieser Partie nicht verwandeln könnte. So zog sich die Begegnung noch etwas hin, ehe Maria beim zweiten Anlauf mit Matchball Nummer zwei alles klar machte und ins Halbfinale einzog.

Dort wartet die britische Qualifikantin Ella McDonald auf die Bad Saulgauerin. Die Linkshänderin hatte sich gegen die US-amerikanische Juniorin Kristina Penickova in zwei Sätzen durchsetzen können und dürfte die erste Spielerin in dieser Woche sein, die der Deutschen zumindest halbwegs das Wasser reichen kann. In der vergangenen Woche erreichte sie beim W50-Turnier im kalifornischen Berkeley das Halbfinale und bezwang dabei unter anderem die hier ebenfalls unter den letzten vier stehende Madison Brengle.

Komplettiert wird das Halbfinale in Templeton mit Julieta Pareja von einer weiteren US-amerikanischen Nachwuchsspielerin. Sie konnte sich überraschend gegen ihre an Nummer sieben gesetzte Landsfrau Caroline Dolehide in drei Sätzen durchsetzen. Damit steht am Sonntag in jedem Falle eine Lokalmatadorin im Finale. Bleibt nur noch die Frage, ob die Gegnerin aus Deutschland oder eventuell doch aus Großbritannien kommt.

Durch ihren Halbfinaleinzug kann Maria im Duell um die deutsche Nummer eins am Jahresende gegenüber ihrer Landsfrau Tamara Korpatsch den Abstand halten. Mit ihren aktuell 39 Zählern macht sie momentan exakt so viele Punkte gut wie Korpatsch, die nach ihrem Erstrundenaus zehn Punkte für die Teilnahme an den China Open erhält und dafür eine 1-Punkte-Wertung verliert. Damit liegt die Hamburgerin weiterhin mit 41 Punkten in Führung. Mit einem Turniersieg diese Woche würde die Bad Saulgauerin die Spitzenposition übernehmen.

Dies gilt jedoch nicht für die Weltrangliste. Hier steht Korpatsch weiter unangefochten ganz oben, was daran liegt, dass sie in diesem Jahr noch sieben zweistellige Wertungen zu verteidigen hat, während ihre Kontrahentin in diesem Jahr keine Punkte mehr verliert und daher auch in der Weltrangliste nicht weiter abrutschen kann.


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