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Lys setzt perfekten Schlusspunkt in Rom

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Eva Lys

Nach Tatjana Maria und Laura Siegemund hat auch Eva Lys die zweite Runde beim WTA 1000-Turnier in Rom erreicht. Die 24-Jährige setzte sich in drei Sätzen mit 6:4, 3:6 und 6:4 gegen die Britin Katie Boulter durch. Die Partie war zu Beginn des dritten Satzes wegen Regens für knapp zwei Stunden unterbrochen worden, am Ende nutzte Lys ihren fünften Matchball. Übermorgen kommt es für die Hamburgerin nun zum Aufeinandertreffen mit der an Nummer 15 gesetzten Japanerin Naomi Osaka, die wie alle anderen gesetzten Spielerinnen in der ersten Runde über ein Freilos verfügte. Obwohl Lys vom Papier her als klare Außenseiterin in dieses Match geht, sollte sie sich dennoch eine Chance ausrechnen können, schließlich steht hinter der Form von Osaka grundsätzlich ein Fragezeichen.

Nach den vielen überwiegend negativen Ergebnissen auf WTA-Ebene in den letzten Wochen und Monaten erscheint das Turnier von Rom wie ein echter Lichtblick für das deutsche Frauentennis. Alle deutsche Spielerinnen, die hier im Hauptfeld vertreten waren, haben mindestens eine Partie für sich entscheiden können, auch wenn es wie im Fall von Tamara Korpatsch "nur" zwei Qualifikationspartien waren. Zudem besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass es die eine oder andere bei diesem Turnier weit bringen könnte. Im Vorjahr gelangte Laura Siegemund als Lucky Loser bis in die dritte Runde, in der sie zu ihrer Partie gegen die Lettin Jelena Ostapenko leider nicht mehr antreten konnte.

Für Eva Lys könnte der heutige Sieg der Wendepunkt in dieser Saison sein, die sie mit einer Knieverletzung, die sie über Wochen außer Gefecht setzte, begann. Der Erfolg über Katie Boulter war erst ihr dritter Sieg in diesem Jahr überhaupt nach den Siegen über Suzan Lamens beim United Cup und Paula Badosa in der ersten Runde des Porsche Tennis Grand Prix. Im Ranking hat sie ihre Platzierung im Vergleich zu Jahresbeginn verdoppelt und steht mittlerweile nur noch auf Position 80. Glücklicherweise hat sie bei den beiden folgenden Grand Slam-Turnieren in Roland Garros und Wimbledon "nur" jeweils den Einzug in die zweite Runde zu verteidigen, so dass es ihr gelingen sollte, auch nach Wimbledon ihre Position in den Top 100 zu halten.


Turnier: WTA Rom 2026

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