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Kuparev siegt im deutschen Duell in Nairobi

Anastasiya Kuparev lautet die Siegerin des ersten deutschen Duells in der neuen Saison. Die 24-Jährige setzte sich im Achtelfinale des W35-Turniers von Nairobi gegen ihre wenige Monate ältere Landsfrau Lorena Schädel nach einer Spielzeit von zwei Stunden und elf Minuten mit 2:6, 6:4 und 6:1 durch und feierte dadurch bereits ihren dritten Sieg in der noch jungen Saison. Für Schädel endet das Turnier in Kenia somit früher als noch vor Jahresfrist, als sie sich als Qualifikantin bis ins Viertelfinale spielen konnte.

Exakt diese Errungenschaft gelang diesmal ihrer heutigen Gegnerin. Kuparev startete in Nairobi ebenfalls in der Qualifikation und wird morgen als letzte verbliebene Spielerin die deutschen Farben bei diesem Turnier vertreten. Ihre Gegnerin wird dann entweder die Österreicherin Stefanie Auer oder die Polin Zuzanna Pawlikowska sein. Auer ist hier gleichzeitig die Doppelpartnerin von Kuparev und wird später am Tag mit ihrer möglichen kommenden Gegnerin noch das Viertelfinale in der Doppelkonkurrenz bestreiten.

In ihrem heute erfolgreichen rein deutschen Duell gegen Schädel sah es lange danach aus, als sollte die Reise von Kuparev in Nairobi im Achtelfinale zu Ende sein. Nach einem klaren 2:6 im ersten Satz verpasste es die Qualifikantin, einen zwischenzeitlichen 4:1-Vorsprung im zweiten Durchgang zum Satzgewinn ins Ziel zu retten. Stattdessen war ihre Gegnerin drauf und dran, das Match in zwei Sätzen zuzumachen. Doch nachdem sie ihren Rückstand von zwei Breaks aufgeholt und zum 4:4 ausgeglichen hatte, verpasste es die Neckarsulmerin, bei eigenem Aufschlag mit 5:4 in Führung zu gehen. Mit ihrem dritten Satzball holte sich Kuparev den Satzausgleich zum 6:4 und hatte somit das Momentum auf ihrer Seite.

Der dritte Durchgang liest sich mit 6:1 wie eine klare Angelegenheit zugunsten der jüngeren der beiden Deutschen, tatsächlich jedoch lag diesem Resultat ein harter Kampf zugrunde. Mit einer Ausnahme gingen alle Spiele im letzten Satz über Einstand und bei fast allen hatte Schädel genauso die Chance, den Spielgewinn für sich zu verbuchen. So entschied am Ende auch das Quäntchen Glück etwas darüber, wer von beiden sich am Ende das Ticket für das Viertelfinale sicherte. Verdient ist der Einzug von Kuparev unter die letzten acht allemal.

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