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Korpatsch und Webley-Smith mit Sensation in Bad Homburg

Tamara Korpatsch und ihre Partnerin Emily Webley-Smith haben im Doppelwettbewerb von Bad Homburg für eine mittelschwere Sensation gesorgt. Die deutsch-britische Gelegenheitspaarung setzte sich in der ersten Runde gegen die beiden Weltklasse-Doppelspielerinnen Lyudmyla Kichenok (UKR) und Desirae Krawczyk (USA) mit 3:6, 7:5 und 10:8 durch und ist so überraschend ins Viertelfinale des WTA 500-Turniers eingezogen. Damit hätten beide vor Beginn der Partie wohl selbst kaum gerechnet.

Dabei ging in dieser Partie zunächst alles seinen erwartbaren Gang. Ein Break zum 3:1 im ersten Satz genügte den beiden Favoritinnen, um den ersten Satz relativ mühelos mit 6:3 nach Hause zu bringen. Umso überraschender dann jedoch der Verlauf des zweiten Durchgangs. Hier erkämpften sich Korpatsch und Webley-Smith eine 5:0-Führung, die ihnen dennoch nicht reichen sollte, um den Satz auch für sich zu entscheiden. Nachdem sie fünf Spiele in Folge gewonnen hatten, folgten nun fünf Spiele zugunsten ihrer Gegnerinnen, die in dieser Partie somit kurz vor dem Sieg standen. Die Hamburgerin und ihre britische Partnerin zeigten sich jedoch gut erholt und sorgten mit zwei Spielgewinnen in Folge für den Satzausgleich.

Der Matchtiebreak, der über Sieg und Niederlage in dieser Partie entscheiden musste, gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen. Bei 3:3 und bei 6:6 wurden jeweils die Seiten gewechselt, erst nach dem 7:7 sorgten zwei Punktgewinne der beiden Außenseiterinnen für zwei Matchbälle gegen die haushohen Favoritinnen. Nachdem sie die erste Chance zunächst vergeben hatten, nutzten sie ihren zweiten Matchball für einen Erfolg, den mit Sicherheit niemand vorher auf der Rechnung hatte. Für Tamara Korpatsch aber ist es ein kleiner Trost, nachdem sie im Einzel bereits in der ersten Qualifikationsrunde gescheitert war.


Turnier: WTA Bad Homburg 2026

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