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Korpatsch und Noha Akugue schlagen in Hamburg auf

Am 19. Juli startet die nächste Ausgabe der MSC Ladies Hamburg Open am Hamburger Rothenbaum. Gesucht wird die Nachfolgerin der Französin Lois Boisson, die im Vorjahr die Siegestrophäe mit nach Hause nehmen durfte. Das Turnier der Kategorie WTA 250 ist immer wieder für Überraschungen gut, was seine Meldeliste anbetrifft. So war es nicht etwa eine deutsche Spielerin, die als allererste Teilnehmerin in Hamburg verkündet wurde, sondern Roland Garros-Finalistin Maja Chwalinska.

Einen ähnlichen Coup landete man bereits im Vorjahr, als man die Halbfinalistin von Paris und spätere Titelträgerin Lois Boisson aus dem Hut zauberte. Die frühzeitige Bekanntgabe von Chwalinska dürfte gerade aus dem benachbarten Polen für einen gewissen Ansturm an Ticketanfragen gesorgt haben. Auch in Deutschland dürfte es den einen oder anderen Tennisfan geben, der es sich nicht nehmen lassen will, einmal die Zweitplatzierte von Roland Garros live auf dem Platz erleben zu können.

Trotz der Freude über die Verpflichtung der Paris-Finalistin haben Sandra Reichel und ihr Team natürlich auch nicht die Fans der deutschen Spielerinnen vergessen. Sie dürfen sich schon einmal auf die Teilnahme von Tamara Korpatsch und Noma Noha Akugue freuen. Die beiden Nordlichter haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, nun stellt sich noch die Frage, was es mit den beiden anderen Hamburgerinnen auf sich hat. Eigentlich wäre es wenig verwunderlich, wenn auch Eva Lys und Ella Seidel am Rothenbaum aufschlagen würden.

Insbesondere Ella Seidel dürfte viel an einer Teilnahme in Hamburg in diesem Jahr gelegen sein, nachdem sie im Vorjahr aufgrund ihres unglücklichen Sturzes in Wimbledon kurzfristig außer Gefecht gesetzt wurde und somit nicht wie ursprünglich geplant bei ihrem Heimturnier mir von der Partie sein konnte. Immerhin hatte sie es sich nicht nehmen lassen, trotz ihrer Verletzung beim Turnier am Rothenbaum vorbeizuschauen. Dieses Jahr ist sie dann hoffentlich wieder mittendrin statt nur dabei.


Turnier: WTA Hamburg 2026

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