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Korpatsch einzige Deutsche in der Qualifikation von Madrid

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Tamara Korpatsch

Sara Sorribes Tormo scheint eine neue Vorliebe gefunden zu haben. Die Spanierin möchte ab sofort wohl immer ihre Turniere gegen deutsche Spielerinnen beginnen. In der Vorwoche beim W75-Turnier im slowenischen Portoroz trat sie in der ersten Runde der Qualifikation gegen die 16-jährige Tina Manescu an, nur um heute, eine Woche später, das gesamte Turnier für sich zu entscheiden. Am Tag nach ihrem Finalsieg geht es gleich weiter für die 29-Jährige. Dann tritt die Spanierin in der ersten Runde der Qualifikation beim WTA 1000-Turnier von Madrid an.

Und auch hier steht ihr zum Auftakt eine Spielerin aus Deutschland gegenüber. Der Hamburgerin Tamara Korpatsch fällt als an Nummer 14 gesetzter Spielerin die Aufgabe zu, die formstarke Spanierin am morgigen Tag in die Schranken zu weisen und direkt wieder aus dem Turnier zu werfen. Der 30-Jährigen kommt zugute, dass sie bereits seit mehreren Tagen in der spanischen Hauptstadt verweilt, und sich bereits auf ihren Auftritt vorbereitet hat, während ihre Gegnerin heute erst noch aus Slowenien anreisen muss.

Sollte Korpatsch morgen ihre Auftakthürde meistern, stünde ihr in der finalen Qualifikationsrunde entweder die an Nummer fünf gesetzte US-Amerikanerin Katie Volynets oder die Französin Océane Dodin gegenüber. Nicht in der Qualifikation vertreten, obwohl sie bis zuletzt auf der Liste stand, ist die 21-jährige Ella Seidel. Die Hamburgerin könnte es in letzter Minute doch noch dank einiger kurzfristigen Absagen direkt ins Hauptfeld geschafft haben. Damit wäre sie neben Laura Siegemund, Tatjana Maria, und Eva Lys die vierte Spielerin, die im Hauptfeld die deutschen Farben vertritt.

Die Mutua Madrid Open werden seit 2023 analog zu den Turnieren von Indian Wells und Miami mit einem Starterfeld von 96 Spielerinnen im Hauptfeld ausgetragen. Auch hier haben die Top 32 der Weltrangliste in der ersten Runde ein Freilos. Bis 2022 genoss das Turnier das Privileg, als einziges WTA-Turnier in der gesamten Saison mit einem kompletten 64er-Feld in der ersten Runde zu starten. Hier gab es weder Freilose für die Top 8, wie man sie von den 56er-Feldern der ehemaligen "Premier 5"-Turniere kannte, noch irgendwelche "Performance Byes", wie es sie bis vor wenigen Jahren noch in Peking gab, wo man dann mit 60 Spielerinnen ins Hauptfeld startete.


Turnier: WTA Madrid 2026

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