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Guth klopft an die Top 500 an

Mara Guth heißt die große Aufsteigerin in der heute neu erschienenen Weltrangliste. Die 22-Jährige klettert nach ihrem Turniersieg in Monastir vor einer Woche um 53 Plätze nach oben und verpasst die Rückkehr in die Top 500 nur knapp. Aktuell reiht sie sich auf Position 504 ein und liegt somit nur noch weitere 53 Plätze hinter ihrer bisherigen Bestmarke von 451, die sie im Juni des Jahres 2023 erreichen konnte, nachdem sie beim W60-Turnier im tschechischen Ricany das Achtelfinale erreichen konnte.

Tatsächlich ist Guth in dieser Woche die einzige Spielerin in den Top 1000, die sich um zehn oder mehr Plätze im Ranking verbessern konnte. Tamara Korpatsch, die es in Linz aus der Qualifikation heraus bis ins Achtelfinale geschafft hatte, steht heute zumindest um sieben Plätze höher als vor einer Woche und reiht sich auf Position 102 ein. Für die Qualifikation für einen Platz im Hauptfeld von Roland Garros ist das nicht ganz unwichtig.

Ansonsten dominiert in dieser Woche die Farbe rot das deutsche Ranking. Auch bei den deutschen Top 100-Spielerinnen sieht es da nicht anders aus. Während Laura Siegemund ihren 51. Platz halten kann, geht es für Tatjana Maria wie auch für Ella Seidel um zwei Plätze nach unten. Eva Lys muss sogar drei Positionen abgeben, wobei dies alles lediglich eine Momentaufnahme ist. Lys und Seidel haben in dieser Woche beim Heimturnier in Stuttgart die Chance, wieder Boden gutzumachen, Maria tritt beim Parallelturnier im französischen Rouen an.

Außerhalb der Top 1000 konnten sich mit Lorena Schädel und Luisa Schruff auch nur zwei Spielerinnen signifikant verbessern. Schädel macht dank eines Punktgewinns in Bujumbura 13 Plätze gut und steht nun im Ranking auf Position 1050, Schruff holt beim selben Turnier ebenfalls einen Zähler und steigt somit von Platz 1466 auf 1433. Dies ist gleichzeitig ihr bislang bester Wert. Diesen kann heute auch Anna Petokvic verbuchen, die ohne Einsatz in dieser Woche noch einen Platz höher steht als noch vor einer Woche und nun Rang 658 einnimmt.

In der am kommenden Montag erscheinenden Weltrangliste werden dann die in dieser Woche neu erzielten Punkte des Porsche Tennis Grand Prix mit einberechnet. Allerdings gehen im Umkehrschluss die im Vorjahr erreichten Punktzahlen verloren. Dies ist insbesondere für Jule Niemeier bitter, die mit den 60 Punkten für ihren Achtelfinaleinzug 2025 ihre bislang höchste Wertung verliert und somit aus den Top 400 fällt, nachdem sie bereits am Samstag in der Qualifikation gescheitert war.

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