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Grand Slam-Debüt von Werner noch nicht in trockenen Tüchern

Überraschung bei der heutigen Veröffentlichung des Teilnehmerfeldes an der Qualifikation zum dritten Grand Slam-Turnier des Jahres in Wimbledon. Der Name von Caroline Werner taucht nicht auf der aktuellen Teilnehmerliste auf. Die 30-Jährige, die zum Zeitpunkt des Meldeschlusses auf Platz 221 rangierte, verpasst die Qualifikation nach aktuellem Stand um fünf Plätze. Damit müsste sie weiterhin auf ihre allererste Teilnahme an einem Grand Slam-Turnier warten.

Grund dafür ist die ungewohnt hohe Anzahl an Spielerinnen, die mit einem "special ranking" für die Qualifikation gemeldet haben. Aktuell sind das zehn Spielerinnen, die dafür sorgen, dass für alle, die hinter Platz 216 stehen, ab sofort das Prinzip Hoffnung gilt. Überraschend ist dies zudem, da im letzten Jahr die Spielerin, die als letzte in die Qualifikation gelangte, auf Position 229 stand und somit noch acht Ränge hinter Werners Platzierung. In den Jahren zuvor lag der Schnitt zudem noch deutlicher dahinter.

Für die Deutsche heißt es nun zunächst, auf die Vergabe der Wildcards zu warten, die dafür sorgen könnten, dass beispielsweise Jodie Burrage und Heather Watson, beide mit SR gelistet, dank einer Hauptfeld-Wildcard aus der Liste fallen und somit schon einmal zwei Plätze frei würden. Zudem ist bis zum Start der Qualifikation am 22. Juni noch damit zu rechnen, dass es zur einen oder anderen Absage kommt. Die Reise nach London sollte Werner daher in jedem Falle antreten, da die Chancen, am Ende doch noch ins Feld zu rutschen, mehr als realisitisch sind.

Während eine Deutsche also um ihr Grand Slam-Debüt bangen muss, steht für ein deutsches Trio die Teilnahme an der Qualifikation von Wimbledon hingegen fest. Noma Noha Akugue, Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam werden auf der Anlage in Roehampton in jedem Falle die deutschen Farben vertreten. Nach ihren Leistungen in den vergangenen zwölf Monaten wäre es Caroline Werner zu wünschen, dass sie ebenfalls noch auf diesen Zug aufspringen kann.


Turnier: Wimbledon 2026

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