Friedsam verlängert Fernost-Aufenthalt
Anna-Lena Friedsam dürfte Singapur diese Woche mit gemischten Gefühlen hinter sich lassen. Einerseits kann sie sich über ihre erfolgreiche Qualifikation freuen, andererseits wird der Ärger über die verpassten Chancen in der Partie gegen die Tschechin Barbora Krejcikova noch nicht ganz verflogen sein. Doch da sich der Blick im Profitennis immer nach vorne richtet, konzentriert sich die 32-Jährige nun heute auf ihren Einsatz in der Doppelkonkurrenz an der Seite von Aliaksandra Sasnovich, die als Doppelpartnerin mit Sicherheit nicht die schlechteste Wahl ist.
Wenn auch die Doppelkonkurrenz abgeschlossen ist, geht die Asienreise von Friedsam direkt weiter zum nächsten Turnier. Dann wird die 32-Jährige bei den China Open in Peking ab Montag in der Qualifikation antreten. Bei Meldeschluss hatte sie ursprünglich noch sechs Plätze außerhalb des Feldes gestanden, aufgrund einer Vielzahl an Absagen, die seither eingegangen sind, hat sie ihren Platz in der Qualifikation des WTA 1000-Turniers, das sich neuerdings auch über zwei Wochen hinzieht, nun sicher. Sollte zudem Mina Hodzic weiterhin an einer Teilnahme festhalten, so haben sich auch ihre Chancen, am Ende in Peking in der Qualifikation starten zu können, deutlich verbessert.
Das Feld umfasst insgesamt 48 Teilnehmerinnen. Neben 42 direkt via Ranking vergebenen Plätzen komplettieren sechs Spielerinnen, die mit einer Wildcard versehen wurden, die Meldeliste. Aus deutscher Sicht steht neben Friedsam aktuell noch Eva Lys auf der Liste der Qualifikantinnen. Sie benötigt jedoch noch lediglich vier Absagen, um sich direkt einen Platz im Hauptfeld zu sichern. Nicht mit dabei sind hingegen Laura Siegemund, die auf unbestimmte Zeit eine Pause einlegt, sowie Tatjana Maria und Ella Seidel, die von Beginn an auf eine Teilnahme an den China Open verzichtet haben. Im Hauptfeld ist es somit Tamara Korpatsch vorbehalten, die deutschen Farben in Peking zu vertreten.
Turnier: WTA Peking 2026