Direkt zum Inhalt

Frech sagt in Stuttgart ab, Siegemund nun gegen Tomova

Die Ereignisse am Finaltag der Qualifikation des Porsche Tennis Grand Prix überschlagen sich. Kaum steht das Hauptfeld fest, schon gibt es eine erste Änderung und zudem erhöhen sich nun die Chancen für Anna-Lena Friedsam, doch noch zu einem Einsatz in der Porsche Arena zu gelangen. Die Polin Magdalena Frech, die ursprünglich morgen abend gegen Laura Siegemund hätte antreten sollen, musste kurzfristig ihre Teilnahme am baden-württembergischen Sandplatzklassiker absagen und wurde somit durch eine Lucky Loserin ersetzt.

Da ganz oben in der Reihenfolge die Spielerin steht, die in der Qualifikation am höchsten gesetzt in der letzten Qualifikationsrunde verloren hat, lautet die neue Gegnerin der Siegerin aus dem Jahr 2017 Viktoriya Tomova. Die an Nummer fünf gesetzte Bulgarin unterlag heute der an Nummer zwei gesetzten US-Amerikanerin Alycia Parks mit 4:6 und 2:6 und verpasste somit vorerst den Sprung ins Hauptfeld. So haben es letztlich beide Kontrahentinnen doch noch unter die letzten 28 geschafft.

Direkt hinter der Bulgarin Tomova steht nun mit Anna-Lena Friedsam die einzige Deutsche, die es in die finale Qualifikationsrunde geschafft hat, ganz oben auf der Nachrückerliste. Sie würde also den nächsten freiwerdenden Platz im Tableau einnehmen. Dass es noch mindestens zu einer Absage kommt, liegt fraglos im Bereich des möglichen. Die topgesetze Elena Rybakina hat ihre Teilnahme an der morgigen Porsche One Point Challenge abgesagt hat und somit könnte es sein, dass sie auch nicht zum Turnier antreten wird. Da ihr erster Auftritt aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin erst am Donnerstag auf dem Plan stünde, hat sie bis dahin noch einige Tage Zeit und dem Turnier wäre zu wünschen, dass es nicht schon wieder eine neue Hiobsbotschaft nach der Absage von Aryna Sabalenka verkünden muss.


Turnier: WTA Stuttgart 2026

Beitrag teilen