Eigelsbach steigt auf Platz 1364 ein
Etwas später als gewohnt ist gestern am späten Abend die neueste Ausgabe der WTA-Weltrangliste erschienen. Erstmals dabei ist in dieser Woche die 17-jährige Emily Eigelsbach, die dank ihrer Erfolge beim W75-Turnier in Hechingen vorige Woche ihr Debüt feiern darf. Insgesamt sieben Punkte weist ihr Konto aktuell auf, damit wird sie seit gestern auf Platz 1364 gelistet. Bereits übernächste Woche könnte es für die Bad Kreuznacherin weiter nach oben gehen. Hierzu würde ihr bereits ein Sieg in der ersten Runde beim W15-Turnier im finnischen Hameenlinna morgen genügen.
Neben Neueinsteigerin Eigelsbach können die deutschen Tennisfans in dieser Woche auch eine Rückkehrerin feiern. Die 25-jährige Jantje Tilbürger, deren Lebensmittelpunkt aktuell in den USA liegt, gibt nach zwei Jahren ihr Comeback im Ranking. Sie hatte beim W75-Turnier in Lexington sensationell das Achtelfinale erreicht und taucht nun wieder mit zwölf Punkten in der Weltrangliste auf. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das für Tilbürger der Wiedereinstieg auf Position 1180.
Für Schlagzeilen sorgte in den letzten Tagen der Wiederaufstieg der im Ranking tief gefallenen Jule Niemeier. Binnen zwei Wochen hat sie sich selbst aus der Versenkung herausgezogen und sich von Platz 566 vor zwei Wochen über Platz 525 bis auf Rang 415 zurück gekämpft. Eine Woche, nachdem sie in Hamburg die Qualifikation erfolgreich bestritten hatte, legte sie am Sonntag einen W50-Titelgewinn aus der Qualifikation heraus im belgischen Knokke-Heist hin. Damit hat die 26-Jährige binnen 14 Tagen wieder 151 Positionen gutgemacht und sich so weit von ihrem einstigen Tiefststand entfernt.
Ihr Debüt in den Top 300 gibt in dieser Woche die 18-jährige Eva Bennemann. Die Spielerin des TEC Waldau hatte als einzige Deutsche in Hechingen das Halbfinale erreicht und klettert dank dieses Erfolgs um 25 Plätze nach oben bis auf Position 292. Damit nähert sie sich Tessa Brockmann, die aktuell Position 265 einnimmt und die nur noch knapp hinter ihrem Allzeitbestwert von 254 rangiert.
Grund zur Freude dürfte auch Nastasja Schunk haben. Die Mainzerin war vorige Woche in Hechingen immerhin bis ins Viertelfinale vorgedrungen, in dem sie an der topgesetzten Italienerin Nuria Brancaccio scheiterte. Dieser Erfolg bringt ihr im Ranking eine Verbesserung von 31 Plätzen ein, wodurch sie in dieser Woche auf Position 390 landet und somit wieder innerhalb der Top 400 steht.
Ansonsten halten sich die großen Sprünge innerhalb der Top 1000 diesmal in Grenzen. Auch an der Spitze sind Verbesserungen aktuell Mangelware und die Ergebnisse aus Toronto in der vergangenen Nacht dürften daran auch in der erst am Freitag kommende Woche neu erscheinenden Weltrangliste nichts ändern. Tamara Korpatsch bleibt somit weiterhin unangefochten Deutschlands Nummer eins, auch wenn ihr Einstand als Top 50-Spielerin gegen die Mexikanerin Renata Zarazua gestern in die Hose ging.
Turnier: ITF Hechingen 2026