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Deutsches Halbfinalduell in Helsinki perfekt

Mona Barthel und Noma Noha Akugue sind beim W50-Turnier in Helsinki weiterhin auf Kurs. Die beiden Schleswig-Holsteinerinnen stehen dank ihrer heutigen Erfolge in der finnischen Hauptstadt bereits im Halbfinale und treffen dort morgen direkt aufeinander. Damit wird eine Deutsche am Sonntag in jedem Fall im Endspiel stehen und um den zweiten deutschen ITF-Titel in diesem Jahr kämpfen. Im Falle von Noha Akugue wäre es sogar auch ihr zweiter, da sie bislang den einzigen deutschen Turniersieg 2026 einfahren konnte.

Ihre Gegnerin damals im Endspiel des W75-Turniers in Altenkirchen: Julia Avdeeva. Mit 6:2 und 6:1 wurde die Titelverteidigerin vor knapp zwei Wochen regelrecht vom Platz geschossen. Kurioserweise standen sich beide auch heute in Helsinki wieder gegenüber. Der Ausgang war letztlich derselbe, diesmal jedoch konnte Avdeeva die Partie etwas ausgeglichener gestalten. Im ersten Satz führte sie sogar zu Beginn mit 3:0. Das war es dann jedoch mit den Höhepunkten aus ihrer Sicht. Am Ende triumphierte Noha Akugue nach gerade einmal einer Stunde und 23 Minuten mit 6:4 und 6:2.

Eine Stunde und 23 Minuten? So lange dauerte auch das zweite Match am heutigen Tag mit deutscher Beteiligung in Helsinki. Mona Barthel traf hierbei auf die unangenehm zu spielende Estin Elena Malygina. Im ersten Satz musste die 35-Jährige auch einen langen Atem beweisen. Zunächst gelang ihrer Gegnerin das erste Break zum zwischenzeitlichen 2:1, nachdem Barthel den Rückstand egalisieren konnte, sah sie sich direkt im nächsten Spiel wieder drei Breakbällen bei 0:40 gegenüber. Doch auch diese Situation konnte sie meistern und belohnte sich wenig später mit zwei Satzbällen bei 5:4 und Aufschlag ihrer Gegnerin. Der Satzgewinn war ihr zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht vergönnt und so dauerte es nochmals zwei Spiele, ehe der vierte Satzball dann den gewünschten Erfolg aus deutscher Sicht brachte.

Im zweiten Durchgang gab es für Malygina dann nicht mehr viel zu lachen. Das Break zum 2:1 war sozusagen ihr letztes Lebenszeichen in der Partie. Ab diesem Zeitpunkt konnte die Estin gerade einmal noch sechs Punktgewinne feiern, die 5:7 und 2:6-Niederlage konnte sie jedoch nicht mehr verhindern.

Neben den beiden deutschen Spielerinnen hat auch die Chinesin Xinyu Gao das Halbfinale durch einen Sieg über die Schwedin Caijsa Hennemann erreicht. Das letzte Ticket spielen am Abend die Belgierin Jeline Vandromme und die an Nummer sieben gesetzte Französin Harmony Tan aus.

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