Deutsche Damen starten mit Erfolgen ins Turnier von Dubrovnik
Mit zwei Erfolgserlebnissen aus deutscher Sicht ist am Sonntag die Qualifikation beim WTA 125-Turnier in Dubrovnik gestartet. Mit Noma Noha Akugue und Jule Niemeier haben beide deutsche Spielerinnen ihre Auftakthürde gemeistert und sind verdient in die finale Qualifikationsrunde eingezogen. Dort dürfen sich beide berechtigte Chancen ausrechnen, mit einem weiteren Sieg ins Hauptfeld bei der erstmals ausgetragenen Veranstaltung einzuziehen.
Während Noha Akugue als topgesetzte Spielerin in der Qualifikation sozusagen ihre "Hausaufgaben" gegen die Chinesin Min Liu mit 6:2 und 6:3 bravourös meisterte, ließ ihre Dortmunder Landsfrau am heutigen Tag aufhorchen. Mit der Spanierin Marina Bassols Ribera traf sie auf die Spielerin, die im Falle einer weiteren Absage noch direkt im Hauptfeld gelandet wäre. Dank Niemeier ist es nun allerdings so, dass die Spanierin bei diesem Turnier das Hauptfeld erst gar nicht sehen wird.
Dabei war in der Partie zwischen Niemeier und Bassols Ribera mehrfach Nervenstärke gefragt. Dank eines hart umkämpften Breaks zum 6:5 stand die 26-Jährige bei eigenem Aufschlag kurz vor dem Gewinn des ersten Satzes. Diese Chance wurde ihr jedoch von ihrer Gegnerin zu null zunichte gemacht und so musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. Auch hier ließ sich die Dortmunderin nicht von einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand beirren und kämpfte sich bereits zum Seitenwechsel zurück. Danach ging sie erstmals mit 4:3 in Führung und gelangte für den Rest des Tiebreaks auch nicht mehr ins Hintertreffen. Am Ende konnte Niemeier den Satz letztlich doch noch mit 7:6(4) für sich entscheiden.
Der zweite Durchgang glich einer wahren Achterbahnfahrt. Nachdem die Deutsche auch ihr zweites Aufschlagsspiel zum 0:3 verloren hatte, dürfte sich der eine oder andere deutsche Fan schon im dritten Satz gewähnt haben. Doch diesen Gefallen wollte Niemeier insbesondere ihrer Gegnerin nicht tun. Aus dem 0:3 machte sie dank fünf Spielgewinnen in Folge ein 5:3 und anstelle eines drohenden dritten Satzes drohte Bassols Ribera nun das Aus.
Ein einziges eigenes Aufschlagsspiel trennte Niemeier hier noch vom Sieg, doch die Dortmunderin musste erneut Federn lassen und nochmals ein Break zu null in dieser Partie hinnehmen. Somit war, wie Reporter es so schön sagen, wieder alles in der Reihe. Zum Glück aus deutscher Sicht hatte die Spanierin komplett der Aufschlag verlassen und somit erhielt Niemeier die Chance, mit einem Break das Match zu beenden. Der zweite Matchball sollte es am Ende sein, der den Deckel auf die Partie machen sollte.
Am Montag steht nun für Noma Noha Akugue im Kampf um das Hauptfeldticket das Match gegen die an Nummer sechs gesetzte Kroatin Mia Ristic an, während Jule Niemeier auf die Siegerin des slowenischen Duells zwischen Nika Radisic und Polona Hercog trifft.
Turnier: WTA Dubrovnik 2026