Ceuca und Sziedat schnüren doppelten Doppelpack
Deutsche Festspiele am Donnerstag in Südafrika. Beim W15-Turnier in der Hauptstadt Pretoria haben mit Franziska Sziedat und Ann Akasha Ceuca zwei deutsche Spielerinnen das Viertelfinale erreicht. Um bis unter die letzten acht zu gelangen, mussten beide heute gleich zweimal den Platz betreten. Nachdem der gestrige Spieltag wegen Regens frühzeitig abgebrochen werden musste, standen zunächst noch die Partien der ersten Runde auf dem Programm.
Hier gaben sich beide Deutsche keine Blöße. Sziedat hatte bereits gestern den ersten Satz gegen die Israelin Sofiia Nagornaia mit 6:1 für sich entscheiden können, ehe sie heute noch einmal 36 Minuten benötigte, um auch den zweiten Durchgang mit 6:2 für sich einzutüten. Ähnlich glatt lief das "Nachsitzen" auch bei Ann Akasha Ceuca. Die Nummer zwei der Setzliste setzte sich in einer Stunde und 15 Minuten gegen die indische Qualifikantin Aaddi Gupta mit 6:1 und 6:2 durch und zog somit ebenfalls ins Achtelfinale ein.
Diese beiden Achtelfinals waren jeweils für den frühen Nachmittag angesetzt. Auch hier zeigten beide deutsche Spielerinnen eine starke Vorstellung. Ceuca bezwang die südafrikanische Qualifikantin Abigayel Vosloo in gut eineinhalb Stunden mit 6:4 und 6:4, kurz zuvor hatte bereits Sziedat ihr Achtelfinalticket gesichert. Sie setzte sich gegen die US-amerikanische Qualifikantin Tia Messerli mit 6:2 und 6:2 durch und benötigte für ihren zweiten Sieg des Tages gerade einmal 73 Minuten.
Aus dem doppelten Doppelpack, den die beiden Deutschen am heutigen Tag geschnürt haben, könnte im Nachhinein sogar noch ein Dreierpack werden. Neben Sziedat und Ceuca war heute mit Angelina Wirges eine dritte deutsche Spielerin in Pretoria gefordert. In ihrer ebenfalls auf heute verlegten Erstrundenpartie gegen Saoirse Breen von den Fidschi-Inseln (an dieser Stelle bitte keine Witze über mögliche Gegner der Deutschen in BJK Cup-Regionalgruppe II) sicherte sie sich nach einer Spielzeit von einer Stunde und 54 Minuten das Ticket fürs Achtelfinale. Im Gegensatz zu den beiden Achtelfinals von Ceuca und Sziedat wurde dies jedoch später angesetzt und konnte bisher aufgrund erneut einsetzenden Regens nicht zu Ende gespielt werden.
Aktuell steht es 2:6, 2:3 und 30:15 aus Sicht der aufschlagenden Wirges. Sollte das Match heute noch beendet werden und die Deutsche die Partie noch drehen können, stünden morgen somit drei deutsche Spielerinnen unter den letzten acht. Zudem käme es zum rein deutschen Duell zwischen Wirges und Ceuca.