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Brockmann startet erfolgreich ins Turnier von Bukarest

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Tessa Brockmann

Nach einer Woche hochverdienter Pause, nachdem sie zuvor die Turniere in Erwitte und Kaltenkirchen für sich entscheiden konnte, führt der Weg von Tessa Brockmann in dieser Woche ins rumänische Bukarest, wo der Tiriac Foundation Women's Cup ausgetragen wird. Bei diesem Turnier der Kategorie W75 geht die 19-jährige als an Nummer sieben gesetzte Spielerin an den Start. Als erste Gegnerin bekam sie eine Qualifikantin zugelost und seit Montag war dann auch klar, dass diese die Polin Weronika Ewald sein würde.

Brockmann hatte in dieser Partie zu Beginn sichtlich Mühe, um ins Match zu finden, trotz einer frühen 3:1-Führung, die auch unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Gegnerin zustande kam. Doch auch das Spiel der 19-jährigen verlief in dieser Phase alles andere als fehlerfrei und so gelang es der Polin tatsächlich, zum 3:3 auszugleichen. Dass die Partie allerdings komplett in Richtung von Ewald kippen könnte, diesen Eindruck konnte man hingegen nicht gewinnen. Wenig überraschend holte sich Brockmann beim Stande von 4:3 ihr zweites Break. Mit viel Mühe und einem abgewehrten Breakball ging der erste Satz am Ende mit 6:4 an die Deutsche.

Der zweite Durchgang zwischen Brockmann und Ewald war dominiert von vielen langen Aufschlagsspielen. Insgesamt fünf der zehn Spiele mussten über Einstand entschieden werden. Breaks hingegen gab es in Satz zwei so gut wie keine. Gleich zu Beginn setzte die 19-jährige mit dem Break zum 1:0 einen Nadelstich, der sich am Ende als entscheidend herausstellen sollte. Tatsächlich gingen alle weiteren Spiele, auch die fünf über Einstand, jeweils an die Aufschlägerin. Auch drei Matchbälle bei eigener 5:3-Führung und Aufschlag Ewald konnte die Schleswig-Holsteinerin nicht nutzen. Dafür hatte sie bei ihrem vierten Versuch bei eigenem Aufschlag etwas ganz besonderes für die Zuschauer im Petto. Brockmann stürmte nach ihrem Aufschlag direkt ans Netz vor und verwandelte den Punkt mit einem unerreichbaren Volley für die Gegnerin. Möglicherweise überlegt sich die 19-jährige nun, serve-and-volley regelmäßiger in ihr Schlagrepertoire aufzunehmen.

Sowohl Brockmann als auch ihre zahlreichen deutschen Fans werden morgen wohl mit Spannung verfolgen, wer die Gegnerin der Schleswig-Holsteinerin im Achtelfinale sein wird. Diese wird am Mittwoch in der Partie zwischen der Estin Elena Malygina und der Österreicherin Lilli Tagger ermittelt. Beide Spielerinnen konnten in diesem Jahr bereits ihre Duftmarke auf der Tour und darüber hinaus hinterlassen.

So stand Malygina der Deutschen im Finale von Kalmar gegenüber, als Brockmann ihren ersten Titel feiern konnte, nachdem sie zuvor einen Matchball ihrer Gegnerin abwehren musste. Tagger dürfte eingefleischten Tennisfans noch vom Juniorenwettbewerb in Roland Garros ein Begriff sein. Hier triumphierte die Österreicherin völlig überraschend in der Einzelkonkurrenz, während andere hochgehandelte Favoritinnen das Nachsehen hatten. Einfach wird für die vierfache Titelträgerin aus Oldendorf am Donnerstag in jedem Fall nicht.


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