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Brockmann knackt erstmals Top 300-Marke

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Tessa Brockmann

Zuhause ist es halt am schönsten. Das dürfte in den vergangenen beiden Wochen das Motto von Tessa Brockmann gewesen sein, die sowohl beim W15-Turnier in Essen als auch beim W75-Turnier in Hamburg an den Start gegangen war und beide Male ordentlich punkten konnte. Das Resultat einer Finalteilnahme und eines Viertelfinaleinzugs spiegelt sich in der heute neue erschienenen Weltrangliste wider. Dort geht es für die 19-jährige erstmals unter die Top 300.

Aufgrund früherer Unstimmigkeiten in den Quellen sei angemerkt: Diesem Artikel liegt die offizielle Weltrangliste vom 27.10.25, 7 Uhr, zugrunde.

Ganze 19 Plätze bringen Brockmann die Erfolge der beiden Turnierwochen ein. Mit Platz 296 nähert sich die Schleswig-Holsteinerin in kleinen Schritten den Regionen an, in denen man sich für die Teilnahme an der Qualifikation für ein Grand Slam-Turnier empfiehlt. Für die Australian Open im Januar wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr reichen, das Turnier von Roland Garros im Mai kommenden Jahres hingegen könnte die Oldendorferin ins Visier nehmen.

Was der Aufsteigerin in diesem Jahr hierzu noch fehlt, sind Erfolge bei höher angesiedelten Turnieren außerhalb der eigenen Landesgrenzen. Nach ihrem Triumph auf der heimischen Anlage in Kaltenkirchen Ende August zog es sie hinaus in die große weite Welt. Doch weder bei den W75-Turnier in Bukarest und Kursumlijska Banja noch beim WTA 125-Turnier auf Mallorca wollte sich der große Erfolg einstellen. Mit einer Bilanz von einem Sieg und vier Niederlagen kehrte Brockmann vor zwei Wochen in die Heimat zurück und sammelte dort durch ihre starken Leistungen wichtiges Selbstvertrauen, mit dem sie hoffentlich in dieser Woche bei ihrem Auftritt in Glasgow in die Erfolgsspur zurückkehrt.

Doch nicht nur Brockmann hat an diesem Montag Grund zur Freude. Auch andere Spielerinnen machen in dieser Woche einen Sprung nach oben. So kann sich auch Noma Noha Akugue nach ihrem Achtelfinaleinzug in Rovereto aus der Qualifikation heraus um 19 Plätze verbessern und klettert auf Platz 315. Ein weitaus höherer Satz gelingt der in Nordamerika weilenden Carolina Kuhl, die sich durch ihre dortigen Auftritte um 42 Plätze verbessern kann und mit Platz 478 in die Top 500 zurückkehrt.

Nach ihrer Verletzung wieder auf dem Weg zurück ist Valentina Steiner. Die 19-jährige erreichte in Hamburg vorige Woche das Achtelfinale mit einem beeindruckenden Sieg über ihre Landsfrau Johanna Silva. Diese neun Punkte lassen sie um 32 Plätze hoch auf Position 607 steigen. Damit liegt sie nahe ihres bisherigen Bestwerts von 597, den sie im Laufe des verbleibenden Jahres wohl noch knacken wird, sollte ihr nicht noch einmal eine Verletzung einen Strich durch die Rechnung machen.

Für die höchsten Sprünge in dieser Woche sorgen Eva Bennemann und Mara Guth. Die Titelträgerin von Essen kennt aktuell ohnehin nur eine Richtung und ist mittlerweile bereits auf Position 645 angelangt, was eine Verbesserung von 79 Plätzen bedeutet. Sogar 109 Ränge nach oben klettert Mara Guth. Die Usingerin reiht sich nach ihrem Achtelfinaleinzug in Hamburg aus der Qualifikation heraus auf Platz 646 ein.

Weitere zweistellige Verbesserungen gelingen in dieser Woche innerhalb der Top 1000 zudem Franziska Sziedat und Victoria Pohle. Sziedat erreichte beim W35-Turnier in Heraklion das Achtelfinale, wodurch sie um 24 Plätze auf Platz 790 steigt, Pohle kehrt nach ihrem Viertelfinaleinzug in Essen in die Top 1000 zurück und positioniert sich 45 Plätze höher auf Platz 997.

Außerhalb der Top 1000 haben insbesondere zwei deutsche Spielerinnen von ihre Leistungen in Hamburg vorige Woche profitiert. Sowohl Georgina Groth als auch Johanna Silva klettern um 50 Plätze und mehr. Mit Platz 1217 erreicht Groth sogar ihren bisherigen Bestwert in ihrer Karriere.

An der Spitze hat sich im deutschen Ranking nicht viel verändert. Laura Siegemund wird ihre Spitzenposition jedoch in der kommenden Woche verlieren, da sie ihre Punkte vom Halbfinaleinzug in Jiujiang verliert. Diese wird dann entweder an Tatjana Maria oder Eva Lys gehen. Dies hängt davon ab, wie die Hamburgerin in dieser Woche in Hongkong abschneidet.


Turnier: ITF Hamburg 2025

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