Böhner folgt deutschem Top-Duo in Heraklion
Laura Böhner hat als dritte deutsche Spielerin das Achtelfinale beim W15-Turnier in Heraklion erreicht. Bei ihrem ersten Auftritt diese Woche auf Kreta besiegte sie in einer umkämpften Begegnung die polnische Qualifikantin Magdalena Hedrzak nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 54 Minuten mit 6:4 und 7:6(6). Böhner folgt somit auf die beiden topgesetzten Mariella Thamm und Angelina Wirges, die bereits am Dienstag ihr Achtelfinalticket auf der griechischen Insel gelöst hatten.
Dabei sah es im ersten Satz lange danach aus, als sollte Böhner diesen locker im Griff haben. Nach zwei Breaks zum 3:2 und 5:2 aus deutscher Sicht servierte die 24-jährige bereits zum Satzgewinn, verpasste diesen jedoch durch ein Break ihrer Gegnerin zu null. Nachdem die Polin auch ihr darauffolgendes Aufschlagsspiel ohne Punktverlust ins Ziel brachte, war kurzzeitig zu befürchten, dass sich der Satz noch drehen konnte. Böhner jedoch behielt bei 5:4 und eigenem Aufschlag die Nerven und nutzte ihren zweiten Satzball zum 6:4.
Auch im zweiten Satz lagen die Vorteile lange auf Seiten der Düsseldorferin, die zwischenzeitlich mit 5:3 in Führung lag und bei 5:4 die Chance besaß, zum Matchgewinn zu servieren. Doch wie bereits im ersten Durchgang sollte sie auch hier bei ihrem ersten Versuch scheitern. Nachdem sich beide ab dem 5:5 bei eigenem Service keine Blöße mehr gaben, ging es folgerichtig in den Tiebreak. Hier sollte es bis zum 6:5 dauern, ehe Böhner überhaupt erstmals in Führung ging. Den daraus resultierenden Matchball konnte sie bei Aufschlag ihrer Gegnerin zwar nicht verwandeln, dafür sorgte sie nach dem Seitenwechsel für die 7:6-Führung, ehe sie mit eigenem Aufschlag ihren Erstrundensieg perfekt machte.
Im Achtelfinale trifft Böhner nun am Donnerstag auf die an Nummer sechs gesetzte Britin Jizel Matos Sequeira. Auch Thamm und Wirges werden wieder im Einsatz sein. Für die topgesetzte Thamm geht es morgen gegen die Britin Lois Newberry weiter, Wirges, die Nummer zwei der Setzliste, bekommt es mit der Ukrainerin Kateryna Diatlova zu tun.