Bennemann besteht unter dem Flutlicht von Antalya
Eva Bennemann steht nach einem harten Kampf im Viertelfinale des WTA 125-Turniers in Antalya. Die 18-Jährige setzte sich in einer umkämpften Partie gegen Lokalmatadorin und Wildcardinhaberin Cagla Buyukakcay mit 6:4 und 6:4 durch und geht somit einen weiteren Schritt hin zu den Regionen, in denen man sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Qualifikation zu einem Grand Slam-Turnier machen darf. Für ihren heutigen Erfolg benötigte Bennemann eine Spielzeit von zwei Stunden und 25 Minuten.
Das Match, das nicht gerade auf allerhöchstem Niveau stattfand, lebte hauptsächlich von der Spannung durch die vielen engen Aufschlagsspiele der beiden Kontrahentinnen. Zwar hatte die Dortmunderin in den meisten Fällen dabei das bessere Ende für sich, ihrer Gegnerin gelang es dennoch, das Match bis zum Schluss offen zu gestalten, auch wenn die Bilanz in dieser Partie verheerend ist. Insgesamt 15 Breakchancen erspielte sich Buyukakcay im Laufe der Begegnung, nutzen davon konnte sie gerade einmal vier. Auf der anderen Seite gab es für Bennemann elf Mal die Gelegenheit, ein Break zu generieren, wovon sie sechs ihrer Möglichkeiten auch verwandelte.
Somit haben insgesamt zwei deutsche Spielerinnen in dieser Woche das Viertelfinale bei den WTA 125-Turnieren in dieser Woche erreicht. Noma Noha Akugue steht morgen in Montreux ein Aufeinandertreffen mit der Ukrainerin Anastasiia Sobolieva bevor, während Eva Bennemann es in Antalya mit der Spanierin Alicia Herrero Linana zu tun bekommt. Für Bennemann bedeutet der heutige Viertelfinaleinzug bereits jetzt schon der größte Erfolg bei einem Turnier dieser Kategorie, Noma Noha Akugue stand in diesem Jahr bereits zweimal bei einem WTA 125-Turnier unter den letzten acht. Sowohl in Makarska als auch in Rom markierte diese Hürde jedoch die Endstation. Der Einzug ins Halbfinale wäre somit der größte Erfolg für die 22-Jährige auf diesem Level in diesem Jahr.
Turnier: WTA Antalya 2026 IV