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Barthel und Guth am Osterwochenende auf Titelmission

Mit zwei deutschen Titelhoffnungen geht es morgen ins lange Osterwochenende. Mona Barthel hat beim W50-Turnier in Nantes am Abend durch einen 6:2, 6:7(8) und 6:2-Erfolg über die Qualifikantin Ekaterina Kazionova das Finale erreicht und ist nur noch einen Triumph vom Turniersieg entfernt, während ihre Landsfrau Mara Guth noch deren zwei Erfolge zum Titelgewinn benötigt, nachdem sie beim W15-Turnier in Monastir auch ihre zweite Begegnung an diesem Tag erfolgreich bestreiten konnte. Zuvor hatte sie am Vormittag bereits ihr Achtelfinalduell gegen die türkische Qualifikantin Selina Atay siegreich beendet.

Barthel startete perfekt in ihre Partie gegen Kazionova und legte mit einer 5:0-Führung los, wobei alle fünf Spielgewinne hart erkämpft waren. Erst zum Ende des ersten Satzes fand ihre Gegnerin besser in die Partie und konnte der Deutschen sogar einmal den Aufschlag abnehmen. Zu mehr als einem 2:6 sollte es jedoch nicht mehr reichen. Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der Vorsprünge mit einem Break nicht lange Bestand hatten. Die Entscheidung fiel daher notgedrungen im Tiebreak, in dem Barthel einen 2:6-Rückstand zunächst egalisieren konnte, am Ende jedoch trotz eines Matchballs den Satz noch mit 6:7(8) verlor.

Auf einen Einbruch der routinierten Deutschen wartete man im dritten Satz jedoch vergeblich. Mit einem Break direkt zu Beginn stellte die 35-Jährige direkt wieder die Weichen auf Sieg. Diesen neuerlichen Vorsprung ließ sie sich im weiteren Verlauf des dritten Satzes auch nicht mehr nehmen, im Gegenteil. Der zweite Aufschlagverlust Kazionovas brachte endgültig die Entscheidung zugunsten von Barthel, die nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 13 Minuten ihren insgesamt vierten Matchball zum Finaleinzug verwandelte.

Im Endspiel wartet auf Barthel ein zumindest für deutsche Spielerinnen vertrautes Gesicht. Die belgische Juniorin Jeline Vandromme konnte die letzten fünf Begegnungen gegen Kontrahentinnen aus dem Nachbarland allesamt für sich entscheiden und könnte diese Serie am Sonntag weiter ausbauen. Die letzte Deutsche, die die Belgierin in die Schranken weisen konnte, war Eva Bennemann im Finale von Pétange im November 2025. Zeit, dass diese Serie endlich zu Ende geht.

Mara Guth hingegen kann sich heute abend zurücklehnen. Während sie bereits im Halbfinale steht, sind die weiteren drei Halbfinalplätze noch vakant. Aufgrund einsetzenden Regens konnten die übrigen Partien in Monastir nicht mehr zu Ende gespielt werden. Somit erfährt die 22-Jährige erst am Samstag, wer ihre Halbfinalgegnerin sein wird, Diese wird in der Partie zwischen der US-Amerikanerin Malaika Rapolu und der Italienerin Angelica Raggi ermittelt. Diese wurde beim Stand von 2:2 im dritten Satz abgebrochen.

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