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Barthel letzte verbliebene Deutsche in Manchester

Würde Céline Naef nicht wissen, dass sie sich gerade in Manchester aufhält, könnte sie auf die Idee kommen, bei einem Turnier in Deutschland gelandet zu sein. Gemeinhin ist es gerade auf der World Tennis Tour üblich, dass man ab und zu auf eine Spielerin des Gastgeberlandes trifft, doch Naef kennt die Briten in dieser Woche anscheinend nur vom Hörensagen. Die Schweizerin bestreitet morgen ihre dritte Partie bei diesem W50-Turnier und zum dritten Mal stammt ihre Gegnerin aus Deutschland.

Am morgigen Freitag wird Mona Barthel versuchen, dem Weg ihrer Schweizer Gegnerin in Manchester ein Ende zu bereiten und sich dadurch selbst den Weg ins Halbfinale zu ebnen. Die Schleswig-Holsteinerin konnte sich heute souverän mit 6:3 und 6:4 gegen die italienische Qualifikantin Isabella Serban durchsetzen und bleibt somit bei diesem Turnier weiterhin ohne Satzverlust. Lediglich eine Stunde und 24 Minuten dauerte die Partie gegen die Italienerin, in der Barthel nur ein einziges Mal in der Anfangsphase des ersten Satzes ihr Aufschlagsspiel verlor, sich ansonsten jedoch schadlos hielt.

Ursprünglich hätte Naef heute im Achtelfinale gegen Tessa Brockmann antreten sollen. Die 20-Jährige vom TC an der Schirnau musste ihre weitere Turnierteilnahme jedoch aufgrund des Verdachts auf Sehnenscheidenentzündung absagen. Nach ihrer beeindruckenden Vorstellung in der ersten Runde gegen die Lettin Beatrise Zeltina ist diese Absage natürlich äußerst ärgerlich. Daher erreichte die Schweizerin, die in der ersten Runde bereits gegen Eva Bennemann erfolgreich war, heute kampflos die Runde der letzten acht.

Damit ist Mona Barthel die letzte verbliebene deutsche Spielerin bei diesem Turnier, das am Dienstag mit sechs Deutschen in die erste Runde des Hauptfelds gestartet war. Vier von ihnen waren bereits zum Auftakt ausgeschieden, mit dem unglücklichen Aus von Tessa Brockmann war das Turnier heute auch für die fünfte Deutsche beendet.

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