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Barthel hält deutsche Fahne in Prag weiter hoch

Viel hatte nicht gefehlt und es wären zwei deutsche Damen ins Viertelfinale beim W75-Turnier in Prag eingezogen. Durch die äußerst knappe Niederlage von Qualifikantin Mara Guth gegen die Lokalmatadorin Jana Kovackova bleibt es nun Mona Barthel vorbehalten, als letzter verbliebener Deutscher die Titeljagd in Tschechiens Hauptstadt weiter fortzuführen. Die 35-Jährige setzte sich in der ersten Partie des Tages gegen die mit einer Wildcard gestarteten Tschechin Sarah Melany Fajmonova mit 6:4 und 6:3 durch.

Gerade einmal eine Stunde und 20 Minuten benötigte die Schleswig-Holsteinerin, um ihren Viertelfinaleinzug unter Dach und Fach zu bringen. Mit einem schnellen 4:1 im ersten Satz stellte Barthel bereits früh die Weichen auf Sieg, dennoch wurde der erste Satz gegen Ende noch einmal spannend, ehe ein weiteres Break zugunsten der Deutschen den Satzgewinn mit 6:4 klarmachte. Ein ähnliches Bild ergab sich auch im zweiten Durchgang. Diesmal jedoch ließ sich Barthel den 4:1-Vorsprung nicht nehmen und servierte das Match souverän mit ihrem zweiten Matchball zum 6:4 und 6:3 aus.

Mit zwei Spielerinnen im Achtelfinale sowie einer Viertelfinalistin sind die deutschen Damen bei diesem Turnier ähnlich erfolgreich wie bei der Ausgabe vor einem Jahr. Damals gingen mit Noma Noha Akugue und Ella Seidel lediglich zwei deutsche Spielerinnen im Hauptfeld an den Start. Während Noha Akugue in der ersten Runde der Australierin Priscilla Hon unterlag, gelang Seidel der Sprung ins Viertelfinale, in dem sie mit einem Erfolg über Lokalmatadorin Tereza Valentova sogar das Halbfinale erreichte, welches jedoch die Endstation für die 20-Jährige bedeutete.

Mit Valentova dürften die deutschen Fans aktuell nicht die besten Erinnerungen verbinden. Vor wenigen Tagen stand Seidel der Tschechin ein weiteres Mal in der Qualifikation von Doha gegenüber. Diesmal scheiterte die Hamburgerin jedoch knapp.

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