Barthel bereits am Sonntag wieder gefordert
Gestern noch unterlag Mona Barthel in Angers Kamilla Rakhimova und verpasste es dadurch, dort als dritte deutsche Spielerin nach Tamara Korpatsch und Anna-Lena Friedsam ins Halbfinale einzuziehen, mittlerweile dürfte diese Niederlage für die 35-Jährige kein Thema mehr sein. Schließlich warten bereits die nächsten Aufgaben auf die Schleswig-Holsteinerin, die nach dem Turnier in Angers auch für das darauffolgende WTA 125-Turnier in Limoges gemeldet hat.
Dort wird sie nach aktuellem Stand bereits morgen schon wieder auf dem Platz stehen müssen. Als topgesetzte Spielerin in der Qualifikation trifft sie auf die Französin Diana Martynov, die eine der beiden Wildcards erhalten hat. Sollte es nicht noch vor Spielbeginn zu weiteren Absagen im Hauptfeld kommen, hätte sie so immerhin die Chance, sich die ersten sechs Punkte zu sichern, bevor das Turnier überhaupt richtig los geht, da die Qualifikation in Limoges nur über eine Runde ausgespielt wird.
Neben Barthel sind aus deutscher Sicht auch die beiden Angers-Halbfinalistinnen Tamara Korpatsch und Anna-Lena Friedsam in Limoges zugegen. Die beiden heutigen Kontrahentinnen haben ihr Hauptfeldticket bereits sicher und angesichts der anstehenden Weihnachtspause ist auch nicht davon auszugehen, dass eine von beiden aufgrund ihrer Halbfinalteilnahme in dieser Woche ihren Start in Limoges noch absagen wird.
Im vergangenen Jahr gab es bei diesem Turnier lediglich zwei deutsche Starterinnen. Sowohl Tamara Korpatsch als auch Ella Seidel standen 2024 direkt im Hauptfeld, doch für beide kam das Aus jeweils gegen eine Französin. Seidel scheiterte zum Auftakt an Carole Monnet, während für Korpatsch im Achtelfinale Endstation war. Dort unterlag die Hamburgerin Manon Leonard, nachdem sie zuvor in der ersten Runde sensationell die topgesetze Ekaterina Alexandrova aus dem Wettbewerb befördern konnte.
Turnier: WTA Limoges 2025