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Auch Oldenzaal auf dem Weg zu rein deutschem Finale

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Joelle Steur

Gerade einmal fünf Tag ist es her, da standen sich bei den Erwitte Open mit Josy Daems und Valentina Steiner zwei deutsche Spielerinnen bei einem W35-Turnier im Endspiel gegenüber. In dieser Woche könnte es nun erneut zu einem rein deutschen Finale kommen, diesmal jedoch nicht im eigenen Land und auch nicht bei einem Turnier der Kategorie W35. Stattdessen sind zwei deutsche Spielerinnen nur noch einen Sieg vom direkten Aufeinandertreffen entfernt.

Nachdem sich Joelle Steur und Nastasja Schunk am Donnerstag in zwei rein deutschen Viertelfinals gegen ihre Landsfrau Eva Bennemann und Tessa Brockmann durchsetzen konnten, setzte sich ihre Erfolgsgeschichte auch am heutigen Viertelfinaltag fort. Schunk traf hier auf die ebenfalls ungesetzte Kroatin Tena Lukas, während Steur es mit Daems-Bezwingerin Amandine Monnot zu tun bekam, die in der Setzliste Position sechs einnimmt.

Wer sich von diesen beiden Partien vor Beginn viel Spannung versprach, der wurde schnell enttäuscht. Nachdem Lukas gegen Schunk noch das erste Aufschlagsspiel zu null für sich entscheiden konnte, kannte die Partie ab diesem Zeitpunkt nur noch eine Richtung. Erst nach neun Spielverlusten in Folge sollte es der Kroatin erneut gelingen, etwas Zählbares einzufahren. So dauerte das Match zwischen den beiden gerade einmal 62 Minuten, ehe Schunk ihren ersten Matchball zum 6:1 und 6:2-Erfolg verwandeln konnte. Lukas scheiterte damit zum zweiten Mal in Folge an einer deutschen Spielerin, nachdem sie vorige Woche in Erwitte von Lola Giza die Grenzen aufgezeigt bekam.

Etwas enger verlief die parallel ausgetragene Begegnung zwischen Joelle Steur und Amandine Monnot. Nach einem guten Beginn der Deutschen konnte die Französin die Partie zunächst noch offen gestalten und einen frühen 0:2-Rückstand ausgleichen. Erst ihr Aufschlagverlust zum 4:5 sollten ihrer Gegnerin letztlich den Weg in Richtung Satzgewinn ebnen. Auch im zweiten Durchgang konnte Monnot anfangs noch mit der 22-Jährigen mithalten. Dann aber sorgten zwei Breaks zum 3:2 und wenig später zum 5:2 für die endgültige Entscheidung zugunsten von Steur, die kurz darauf ihren zweiten Matchball nach zwei Stunden und 14 Minuten zum 6:2 und 6:4-Erfolg verwandelte.

Am Samstag steht nun in Oldenzaal das Halbfinale auf dem Programm. Hier kommt es zu folgenden Partien:

Francesca Pace - Joelle Steur
Ebeling Koning (WC)/Herrero Linana (4) - Nastasja Schunk

Sollte die Spanierin Alicia Herrero Linana in ihrer Viertelfinalpartie der Niederländerin Loes Ebeling Koning unterliegen, wären alle gesetzten Spielerinnen vor dem Halbfinale aus dem Turnier ausgeschieden.


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