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ahg Cup in Horb 2026 erstmals als W50-Turnier

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Sonja Zhenikhova

Das hätte sich das W35-Turnier in Erwitte vor einem Jahr auch nicht träumen lassen, dass es bei seiner nächsten Ausgabe ein Alleinstellungsmerkmal im deutschen Turnierkalender besitzen würde. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass das Turnier in Stuttgart-Vaihingen in diesem Jahr erstmals unter der Kategorie W50 firmiert, ist nun auch das Turnier in Horb gefolgt und hat denselben Schritt vollzogen. Damit wird es in diesem Jahr lediglich nur noch ein einziges W35-Turnier auf deutschem Boden geben, eben dies in Erwitte im August.

Keine Änderungen gibt es beim Spielbetrieb. Wie gehabt startet die Qualifikation am Montag, während einen Tag später das Hauptfeld startet. Auch die Größe der Felder bleibt unverändert. Beide Tableaus bestehen weiterhin aus 32 Spielerinnen.ahg Cup 2026 Für die deutschen Nachwuchsspielerinnen die sich im hinteren Bereich der Weltrangliste befinden, mag diese Hochstufung der Turnierkategorie zwar wenig hilfreich sein, da somit auch die Konkurrenz ein höheres Niveau mit sich bringt, auf der anderen Seite bietet die W50-Kategorie hingegen die Möglichkeit, höher gerankte deutsche Spielerinnen wie Noma Noha Akugue oder Caroline Werner anzulocken, die in ihrer aktuellen Situation mit Sicherheit keine W35-Turniere mehr spielen würden. Auch Eva Bennemann dürfte sowohl Vaihingen als auch Horb in ihrem Turnierkalender stehen haben.

Die deutschen Turniere werden also in diesem Jahr aller Voraussicht nach deutlich hochklassiger besetzt sein als noch in den vergangenen Jahren. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass das Turnier in Hamburg Mitte August ebenfalls in der Kategorie W50 ausgetragen wird. Diese dominiert somit mit den Veranstaltungen in Vaihingen, Darmstadt, Horb und Hamburg den diesjährigen Turnierkalender.

Titelverteidigerin in Horb ist in diesem Jahr die Koreanerin Sohyun Park, die sich im vergangenen Jahr im Finale gegen die Französin Astrid Lew Yan Foon in einem dramatischen Match in Tiebreak des dritten Satzes durchsetzen konnte. Für die deutschen Tennisfans gab es bereits einen Tag zuvor Grund zur Freude. Tessa Brockmann und Josy Daems standen gemeinsam im Doppel-Finale und holten sich den Titel gegen das an Nummer drei gesetzte Team um die Argentinierin Jazmin Ortenzi und die Brasilianerin Rebeca Pereira. Auch Brockmann und Daems wird man in Horb in diesem Jahr wohl wieder begrüßen dürfen.


Turnier: ITF Horb 2026

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