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2. Bundesliga Nord und Süd vor letztem Spieltag

Mit einem Doppelspieltag beenden die beiden Zweitligastaffeln in dieser Woche ihre Saison. Am gestrigen Freitag fanden bereits die Partien des sechsten Spieltags statt, morgen wird dann mit dem letzten Spieltag die Spielzeit beendet. Erste Entscheidungen sind bereits vor dem letzten Aufgalopp gefallen. So belegen in der 2. Liga Nord der Großflottbeker THGC und die Zehlendorfer Wespen sicher die letzten beiden Plätze in der Tabelle. Wer von beiden Mannschaften am Ende mit der roten Laterne abschließt, entscheidet sich im direkten Duell der beiden, wenn sie am Sonntag aufeinandertreffen.

Auch in der 2. Liga Süd stehen die beiden Letztplatzierten bereits fest. Das Consultens Tennisteam Manching und der TC Blau-Weiß Homburg stehen auf den Positionen sieben und acht. Ob die beiden jeweiligen Schlusslichter am Ende auch absteigen, hängt auch davon ab, ob sich andere Mannschaften wie im Vorjahr der VfL Sindelfingen vom Spielbetrieb kurzfristig zurückziehen.

Im Aufstiegskampf haben sich die Vorzeichen in der 2. Liga Nord grundsätzlich geändert. Der bisherige Branchenprimus vom TC an der Schirnau wird nach seiner 2:7-Niederlage bei Rot-Weiss Potsdam vom Gejagten zum Jäger. Das Team aus Kaltenkirchen belegt aktuell nur noch den dritten Rang hinter dem neuen Tabellenführer aus Potsdam und dem Bielefelder TTC, der sich mit 8:1 gegen die Zehlendorfer Wespen durchsetzen konnte.

Inklusive des TC Blau-Weiss Berlin können theoretisch noch vier Mannschaften am Ende den ersten Platz in der Tabelle belegen. Das Team von der Hauptstadt belegt mit einem Rückstand von zwei Punkten den vierten Rang und könnte im direkten Duell beim Bielefelder TTC mit einem Sieg zumindest seine theoretischen Aufstiegschancen noch bewahren. Der TC an der Schirnau reist zum DTV Hannover, während Potsdam den THC von Horn und Hamm empfängt. Sollten die Brandenburgerinnen mit 7:2 oder höher triumphieren, ist ihnen die Spitzenposition nicht mehr zu nehmen.

Aus dem Sechskampf um den Aufstieg ist in der 2. Liga Süd ein Dreikampf geworden. Der MTTC Iphitos verabschiedete sich gestern mit einem 1:8 beim TC Blau-Weiss Vaihingen-Rohr aus dem Aufstiegsrennen. Ebenso ist auch für den BASF TC Ludwigshafen der Traum vom Aufstieg ausgeträumt. Das 4:5 bei Tennis 65 Eschborn bedeutete die dritte Niederlage in dieser Saison, während die Hessinnen sich weiterhin Chancen auf Platz eins ausrechnen dürfen.

An der Spitze thront jedoch nach wie vor Grün-Weiss Luitpoldpark München. Durch das 7:2 gegen Absteiger Blau-Weiss Homburg festigten die Bayerinnen die Tabellenführung und könnten am Sonntag mit einem Sieg gegen Eschborn die Zweitligameisterschaft feiern. Hingegen benötigt Eschborn einen 7:2-Erfolg, um sicher vor dem bisherigen Tabellenführer zu landen. Der TC Blau-Weiss Vaihingen-Rohr, drittes Team mit noch vorhandenen Aufstiegschancen, reist nach Homburg und dürfte somit die leichteste Aufgabe aller Aufstiegsaspiranten haben.

Die vierte Mannschaft, die theoretisch noch aufsteigen hätte können, ist der TC Raschke Taufkirchen. Aufgrund ihres schwachen Satzverhältnisses von 60:56 würde ihnen jedoch nicht einmal mehr ein Sieg mit 18:0 Sätzen beim MTTC Iphitos München reichen, um eventuell das Trio an der Tabellenspitze noch abfangen zu können. Allerdings muss man abwarten, ob die Mannschaft, die am Ende auf Platz eins steht, auch von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch macht. Ansonsten würde das zweitplatzierte Team die Chance erhalten, im kommenden Jahr in der Bundesliga zu spielen.

Alles zur 2. Liga Nord gibt es hier
Alles zur 2. Liga Süd gibt es hier

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